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Max Lucks

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Max Lucks
Geboren 19. April 1997
Parteibuch Bündnis 90/Die Grünen
Abtreibungs­bewerbungs­gesetz Max Lucks stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundes­tag für das Abtreibungs­bewerbungs­gesetz, womit nun das Werben für die Tötung Ungeborener für Ärzte straflos gestellt wurde.
AbgeordnetenWatch Max Lucks
URL maxlucks.de

Max Lucks (* 1997) ist ein deutscher Politiker und seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Berufliches

Lucks schloss ein Studium der Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum 2022 mit dem Bachelor of Arts ab. Parallel zu seinem Studium arbeitete er als Fundraiser.

Politisches

Seit 2011 ist Lucks Mitglied der Grünen Jugend und seit 2013 von Bündnis 90/Die Grünen. Von 2014 bis 2015 war er Beisitzer im Bundesvorstand der Grünen Jugend und Beisitzer im Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen in Bochum. Lucks übt von 2015 bis 2017 das Amt des Sprechers des Grüne-Jugend-Landes­verbandes von Nordrhein-Westfalen aus und ist seit 2017 für Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen zum Congress der European Green Party und zum Länderrat, dem kleinen Bundesparteitag seiner Partei, delegiert. Auf dem 49. Bundeskongress der Grünen Jugend in Dortmund wurde er im Oktober 2017 gemeinsam mit Ricarda Lang zum Bundes­sprecher der Grünen Jugend gewählt. Er wurde damit zum Nachfolger von Moritz Heuberger[wp], der nicht erneut antrat.

Seine Schwerpunkte sind die Arbeitsmarkt- und Menschenrechts­politik. Lucks setzt sich insbesondere für die Rechte von Buchstabenmenschen ein. Im Juni 2016 wurde er in Begleitung der EU-Parlaments­abgeordneten Terry Reintke[wp] im Rahmen der "Istanbul Pride"[wp] gemeinsam mit dem früheren Bundes­sprecher der Grünen Jugend, Felix Banaszak[wp], vorläufig festgenommen. Er wird dem linken Flügel seiner Partei zugerechnet. Im Januar 2020 gab Lucks seine Kandidatur für den Deutschen Bundestag bekannt. Im Februar entschied die Grüne Jugend in Nordrhein-Westfalen, ihn gemeinsam mit Nyke Slawik[wp] im partei­internen Verfahren zu unterstützen.

Zur Bundestagswahl 2021 trat Lucks im Bundestagswahlkreis Bochum I an. Über die Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen NRW wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt.

Im Bundestag ist Lucks Obmann seiner Fraktion im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses. Er gehört darüber hinaus der parlamentarischen Versammlung des Europarates an und ist Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Parlamentarier­gruppe.

Am 7. April 2022 unterstützte er den Antrag der Gruppe Kubicki unter anderem gegen eine Impfpflicht gegen SARS-CoV-2. Damit nahm er in den Reihen der Grünen eine Minderheitsposition ein und unterstützt nicht den von SPD und Grünen mehrheitlich bevorzugten Antrag der Gruppe Baehrens/Janecek unter anderem für eine verpflichtende Impfung ab 60 Jahren.

Privates

Lucks ist römisch-katholischer Konfession und homoerotisch veranlagt.

Netzverweise