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WikiMANNia:Keine Theoriefindung

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Zitat: «Einer der Grundsätze bei der Erstellung dieser Enzyklopädie ist: Die Wikipedia bildet bekanntes Wissen ab. Sie dient der Theoriedarstellung, nicht der Theoriefindung (TF; engl. original research[wp] (OR)) oder Theorieetablierung. Aussagen, die nur auf persönlichen Erkenntnissen von Wikipedia-Autoren basieren, gehören nicht in die Artikel. Für die Inhalte eines Artikels ist es nicht relevant, was jene als "Wahrheit" ansehen. Zu ermitteln und darzustellen ist vielmehr, wie das Thema von überprüfbaren, verlässlichen Informations­quellen "da draußen in der Welt" gesehen wird.» - Wikipedia

Auf den ersten Blick wirkt die Regelung vernünftig und verspricht einen wirksamen Schutz gegen als "Wissen" verkaufte "Gerüchte" und einseitige Sichtweisen (siehe neutraler Standpunkt).

"Wahrheit" und "Richtigkeit" sind also keine Kriterien, sondern "verlässlichen Informations­quellen". Welche Informations­quellen nun "verlässlich" sind, das ergibt wieder Interpretations­spielraum. Der unter dem Pseudonym Schwarze Feder sehr aktive Autor Andreas Kemper verpackt seine Weltsicht zwischen zwei Buchdeckel[1], veröffentlich diese in einem linken Nischenverlag und lässt dann seinen nicht neutralen Standpunkt von seinen Gehilfen in der Wikipedia abschreiben. Seine Buchveröffentlichung gilt als "verlässliche Informations­quelle". Ähnliches gilt für ideologisch verseuchte Publikationen aus parteinahen Stiftungen.[2]

Man kann sagen, dass (auch trotz dieses Grundsatzes) die feministische Theorie fest in Wikipedia etabliert ist.


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Einzelnachweise

  1. Andreas Kemper: (R)echte Kerle - Zur Kumpanei der MännerRECHTSbewegung, Unrast Verlag 2011, ISBN 3-89771-104-4
  2. Großflächig zitiert wird beispielsweise auch Hinrich Rosenbrock: Die antifeministische Männerrechtsbewegung - Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung, Expertise für die Heinrich-Böll-Stiftung, ISBN 3-86928-073-5, Januar 2012