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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Euphemismus-Tretmühle

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Die Euphemismus-Tretmühle (englisch euphemism treadmill) ist eine sprach­wissen­schaftliche Theorie. Sie besagt, dass jeder Euphemismus[wp] irgendwann die negative Konnotation seines Vorgänger­aus­drucks annehmen wird, solange sich die Realität nicht verändert. (In gewissem Sinn trifft das auch auf die Wörter "Frau" und "Weib" zu: Ursprünglich bezeichneten sie eine hochstehende bzw. gewöhnliche Frau; später wurde "Weib" abfällig gebraucht, "Frau" stattdessen zum Standard-Begriff, und für geachtete Frauen musste das Wort "Dame" ins Deutsche eingeführt werden.)

Der Begriff wurde von Steven Pinker[wp] eingeführt. Er beobachtete den Effekt, dass euphemistische Neologismen[wp] alle negativen Assoziationen jener Wörter aufnahmen, die sie ersetzten, also eine Bedeutungs­ver­schlechterung erlebten[1].

Die deutsche Sprache kennt viele Beispiele für den Prozess der Euphemismus-Tretmühle. Beispielsweise unterscheiden sich die Assoziationen, die man bei den neuen Wörtern "Behinderter" oder "Azubi" hat, bei vielen Menschen nicht von denen, die man früher bei "Krüppel" und "Lehrling" hatte. So wurde das Wort "behindert" schon bald nach seiner Einführung in den Alltag ebenso für viele Menschen zum Schimpfwort wie einst "Krüppel".

Das Beispiel Frau / Weib

"Weib" war ursprünglich in gehobener Sprache der Paar-Begriff zum Mann, heute wird diese Ausdrucksweise kaum noch verwendet und gilt weithin als verächtliche Bezeichnung für eine Frau. Später schränkt sich der Ausdruck dann auf die (verheiratete) Frau der niederen Schichten ein, während frouwe ('Frau') überwiegend Vertreterinnen des Geschlechts aus dem Adel, später auch reichen Patrizierinnen vorbehalten war, und damit den Gegenpart zum Herr bildet.

Von Luther[wp] bis in das 19. Jahrhundert findet sich noch das Verhältnis in der Ebene Mann-Weib, so in Mozarts Zauberflöte[wp]: "Mann und Weib und Weib und Mann / Reichen an die Gottheit an". Seit dem Vordringen der höfisch-höflichen Bezeichnung Dame (aus dem Französischen, zu domina, Hausherrin) im Laufe des 19. Jahrhundert, und dem Wandel der Adels­bezeichnung Frau zum Allgemeinwort, wird "Weib" oft abwertend gebraucht ("dummes Weib", "Weiberkram").

Die Forderung von manchen Feministinnen, Frauen sollten mit "Dame" angeredet werden[2], "da Herr Meier auch nicht als 'Mann' oder 'Männlein' Meier angeredet wird", ist damit sprachlich falsch. Schließlich werden Frauen auch nicht als "Weib" oder "Weiblein" Rechenberg angeredet.

Zitate

Zitat: «Ich finde es erstaunlich, wie jeder der Realitäts­verwässerer zu glauben scheint, dass sein toller Begriff der "euphemism treadmill" entkommt. Das hatten wir in der DDR schon mit der Bezeichnung "Freunde" für die Besatzer, welches ich als Spätgeborener ausschließlich mit negativer Konnotation hörte.» [3]

Einzelnachweise

  1. Steven Pinker: Das unbeschriebene Blatt. Die moderne Leugnung der menschlichen Natur. Berlin-Verlag 2003, ISBN 3-8270-0509-4
  2. Dieter E. Zimmer: Streit um die Anrede: Unsere Liebe Dame, Die Zeit am 21. März 1980
  3. Heinz am 14. November 2014 um 06:57 Uhr