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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Femme fragile

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Der Ausdruck Femme fragile (dt. "zerbrechliche Frau") ist das begriffliche Gegenstück zur eher selbstsicher auftretenden Femme fatale.

Kennzeichen

Eine Femme fragile ähnelt der Femme fatale in einigen Punkten, jedoch setzt die Femme fragile ihre Pläne eher im Geheimen durch, die Femme fatale dagegen in der Öffentlichkeit. Außerdem erregt eine Femme fragile den Eindruck einer Frau, die alleine zu schwach und hilflos scheint, und deshalb des Schutzes eines Mannes bedarf. Kennzeichnend ist ihr hilflos suchender Blick, wenn sie in Schwierigkeiten ist und männlichen Beistand erhofft.

Beispiele aus der Literatur

Ein gutes Beispiel für eine Femme fragile ist Christine Weiring aus Arthur Schnitzlers[wp] "Liebelei"[wp]. Sie scheint ein wohlerzogenes, braves Mädchen zu sein, doch in Wirklichkeit ist ihr einziges Ziel, das sie mit der Liebschaft zu Fritz erreichen will, ein sozialer Aufstieg vom Kleinbürgertum ins Großbürgertum.

Querverweise

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Femme fragile (15. August 2013) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.