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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Harald Eia

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Harald Eia
Harald Eia.jpg
Geboren 9. Februar 1966
Beruf Künstler, Soziologe

Harald Meldal Eia (* 1966) ist ein norwegischer Soziologe und Unterhaltungs­künstler.

Eia studierte 1992 Soziologie an der Universität von Oslo und graduierte mit der These Lidende ledere og kompetente kalkulatører. Næringslivsfolks symbolske kamper.

Im Jahr 2010 stellte er eine siebenteilige Fernsehreportage namens Hjernevask[wp] (dt. Gehirnwäsche) vor, in der er das unter norwegischen Intellektuellen verbreitete Modell eines kulturell festgelegten menschlichen Verhaltens einem Modell der naturbedingten, angeborenen sozialen Interaktion entgegenstellt. Für diese Dokumentations­serie wurde er 2010 mit dem Fritt-Ord-Ehrenpreis[wp] für herausragende journalistische Arbeit ausgezeichnet.[1]

Zitat: «In Norwegen hat der Komiker und Soziologe Harald Eia mit einer sieben­teiligen Dokumentations­serie "Hjernevask" (Gehirnwäsche), die im Frühjahr 2010 im Norwegischen Fernsehen NRK ausgestrahlt wurde, die Unwissenschaftlichkeit der Gender Studies dokumentiert.»

Er organisierte ein Kamerateam und stellte bekannten norwegischen Wissenschaftlern kritische Fragen zur Gender-Theorie und stellte deren Antworten jene von international anerkannten Wissenschaftlern anderer Disziplinen gegenüber. Es waren Fragen über sexuelle Orientierung, Geschlechtsrollen, Gewalt, Rasse und Erziehung. Er tat dies mit fundierten Wissen und einer naiven, aber humorvollen Fragetechnik. Solche Fragen waren die Genderwissenschaftler nicht gewohnt. Schon gar nicht kritische Fragen zur Gendertheorie. Viele Interviewte merkten erst danach, was da eigentlich abgelaufen war. Ehe sie sich beschweren konnten, was sie später nachholten, gingen seine Interviews im Frühjahr 2011 beim staatlichen TV-Sender NRK in der Sendereihe Hjernevask[wp] ("Gehirnwäsche") auf Sendung.

Zitat: «Wissenschaftliche Grundlagen? Haben wir nicht! Uns reichen Theorien ...» [2]

Die Öffentlichkeit war schockiert und die Wissenschaft entsetzt. Vor allem das Feature "The Gender Equality Paradoxon" heizte erstmals eine offene Debatte über die skandinavische Genderdebatte an.

Einzelnachweise

  1. Harald Eia, Dag Hessen and Bjørn Vassnes receive the Fritt Ord Foundation Tribute, The Fritt Ord Foundation, 8. Dezember 2010 (englisch)
  2. Youtube-link-icon.svg Brainwash (1/7) - The Gender Equality (Länge: Gespräch ab 33:00 Min.)

Querverweise

Netzverweise

Hjernevask
Deutsche Vertonung