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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. Judge confirms the mothers right of possession and justifies it with the childs welfare.jpg
Rolle des Staates in der Familie
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Tussi

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Hauptseite » Weib » Tussi

Tussi ist eine abwertende Bezeichnung für ein Weib und wird als Klischee eines oberflächlichen, eitlen Dummchens verwendet.

Thusnelda

Seinen Ursprung hat der Begriff in dem Namen Thusnelda[wp], der - von Tacitus überliefert - bekannt geworden ist durch die Tochter des Cherusker­fürsten Segestes[wp] und die Gemahlin des Cherusker­fürsten Arminius[wp]. Thusneldas Name war besonders in der Zeit der deutschnationalen Begeisterung sehr beliebt und noch im 19. Jahrhundert positiv besetzt.

Hermannsschlacht

Die an Arminius als historische Person angelehnte Gestalt Hermann der Cherusker wurde in Deutschland eine nationale Mythen- und Symbol­figur. Die Geschichte von Heinrich von Kleist[wp] in seiner "Hermanns­schlacht"[wp] wurde unveröffentlicht in seinem Nachlass gefunden. Die Hermanns­schlacht wurde kanonisch verpflichtende Schullektüre etlicher Generationen. In der Vergangenheit hat jeder deutsche Junge und jedes deutsche Mädchen mindestens bis zu den Segnungen der Bildungs"reformen" der 68er-Generation[wp] diesen Kleist-Text lesen müssen.

Thusnelda und Hermann war das Liebespaar, das viele schon von der Schule her kannten. Die beiden mochten sich, und sie heirateten, ohne den Vater der Braut zu fragen. Der Brautvater schäumte vor Wut, denn "er" wollte die Tochter verheiraten, und er hatte jetzt nur eines im Sinn, es dem ungeliebten Schwiegersohn zu zeigen.

Tusschen

Wenn aber außer Haus bekannt wird, dass der Ehemann sein Weibchen liebevoll Tuss-chen nennt, dann ist es für lümmelige Pennäler nicht mehr weit bis zur Tussi, und das könnte zu Beginn des 19. Jahrhunderts passiert sein. Jedenfalls begegnet einem die Tussi seitdem an den verschiedensten Stellen.

Tussi, das war zunächst die Hausangestellte, aber Haus­angestellte gibt es heute kaum noch, und so ist Tussi heute ein gängiger Begriff aus der Jugend­sprache und Szene-Jargon unter Zuhältern, dem Antidiskriminierungsgesetz zum Trotz.

Herleitung

Im 20. Jahrhundert wurde Thusnelda zur Bezeichnung für nervige Ehefrauen und weibliche Dienstboten.

Aus dem Frauennamen Thusnelda wurde Tusnelda, daraus entstand das Kosewort[wp] Tusschen und schließlich die Tussi, als Schimpfwort für Frauen.

Tussikratie

Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling haben ein Buch geschrieben, deren Titel sich von Tussi ableitet:

Tussikratie. Warum Frauen nichts falsch und Männer nichts richtig machen können. Heyne Verlag 2014, ISBN 3-453-20066-7[1][2][3][4]

Querverweise

Einzelnachweise

  1. "Tussikratie": Übertreiben wir es mit dem Feminismus?, Brigitte am 14. April 2014 (Die Autorinnen Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling im Interview mit Michèle Rothenberg)
  2. Charlotte Theile: Emanzipation: Es reicht! Oder doch nicht?, Emanzipation: Der Feminismus scheint sich aufzusplittern, Süddeutsche Zeitung am 19. April 2014
  3. Antonia Baum: Tussikratie: Big Sister weiß, was gut für dich ist, FAZ am 21. April 2014 (Der Essay "Tussikratie" zeigt, wie wenig damit gewonnen ist, wenn die Frauen für alles, was nicht klappt, nur die Männer verantwortlich machen.
  4. Tussikratie: Ich tue mir so leid, Globaler Wandel am 23. April 2014 (Über die Opferkultur und den feministischen Mechanismus der Zuweisung der Schuld für die Situation von Frauen an andere.)