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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Patrick Gensing

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Patrick Gensing
Patrick Gensing.jpg
Geboren 1974
Beruf Journalist, Autor
URL patrick-gensing.info
Twitter @PatrickGensing

Patrick Gensing (* 1974) ist ein deutscher Antifa-Journalist vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD, Tagesschau.de) und war Betreiber des Gegen-Rechts-Blogs Publikative.org[wp], einem Projekt der staatlich geförderten, und für ihre anti­europäisch-rassistischen[pp] Positionen bekannten[1] Amadeu-Antonio-Stiftung.[2][3] Außerdem ist er Referent der Medien­akademie der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF zum Thema "Neonazis und Internet". Gensing ist Vertreter einer pro-amerikanischen Linken[wp], die sich innen­politisch gegen die politische Rechte[wp] engagiert und außen­politisch die US-Außenpolitik und NATO-Kriege gegen nicht-westliche Staaten befürwortet (so genannte Antideutsche). Gemäß seiner politischen Gesinnung ist er ein ausgesprochener Gegner von Kriegs­gegnern, Friedens­aktivisten, Anti­imperialisten, Montags­demonstrationen und FED[wp]-Kritikern.[4] Die Überwachung der Bevölkerung Deutschlands und anderer europäischer Länder durch NSA und PRISM wird von ihm gerechtfertigt.[5] Seiner Ideologie entsprechend ist er auch Putin-Gegner, da das von Putin geführte Russland geopolitischer Konkurrent der USA ist. Im September 2014 interviewte er für Tagesschau[wp] den transatlantisch orientierten Journalisten und Putin-Gegner Boris Reitschuster[wp] zu diesem Thema.[6]

Persönlicher Werdegang

Gensing wohnt in Hamburg. Ein Kommentator von Politically Incorrect behauptete 2009 folgendes über ihn:

"So war Patrick Gensing bis vor rund zehn Jahren bekennender Vollblut-Punker, inklusive Leder- und Nieten­kleidung sowie grell gefärbter und bretthart gegelter Haare, und bestritt Gerüchten zufolge seinen eigenen Lebens­unterhalt nicht selbst, sondern wurde von einer wohlhabenden schwedischen Freundin ausgehalten. Seine "Kumpels" sollen ihn nur "Paddel" genannt haben, aufgrund seiner stets tollpatschigen und linkischen Art. Wie dem auch sei: Von der "schiefen" Bahn ab und auf den Weg gut bezahlter Projektarbeit "gegen Rechts" brachte ihn sein ehrgeiziger großer Bruder: Carsten Gensing. Der ist mittlerweile Nachrichten­chef bei der Bildzeitung und Intimus von Bildchef Kai Diekmann. Bei soviel Vitamin-B in der Familie und wohlfeiler Verbindung zum Springer­netzwerk verwundert der "Erfolg" eines Nazijäger-Journalisten wie Patrick Gensing also überhaupt nicht. Gensings Tätigkeit stellt letztlich nicht mehr und nicht weniger dar als eine einträgliche Arbeits­beschaffungs­maßnahme für einen Ex-Punker. Schön für ihn. Der Tisch ist nun stets gedeckt und die "Hast Du mal 'nen Euro"-Nummer ist Vergangenheit."[7]

Gensing selber bestritt auf Publikative.org[wp], dass er je eine schwedische oder wohlhabende Freundin gehabt habe.[8] Zudem habe der Kommentator laut ihm offensichtlich keine Ahnung von der Materie "Punk-Frisuren", da man Haare mit Hilfsmitteln, die eigentlich beim Kuchenbacken zum Einsatz kommen, besser bretthart stylen könne, als mit Gel.[8] Des Weiteren behauptet er, dass sein Blog weder vom Bild-Zeitungs-Nachrichten­chef gefördert werde, noch gutbezahlte Projektarbeit sei.[8] Der Rest wurde von ihm nicht bestritten.

Zusätzlich zu dieser Stellungnahme verlinkte Gensing ein Video, dass ihn laut eigenen Angaben in den 1990er Jahren in seiner "ganz wilden Zeit" zeigen soll ("der Typ rechts mit den blond gefärbten Haaren").[8] Der Mann links neben ihm sei später "FDP-Bundestags­abgeordneter und Experte für die Förderung von Start-Up-Unternehmen im Bereich E-Mobility" geworden.[8] Weiterhin behauptete er, dass er nun lieber der Volksmusik frönen würde und verlinkte hierfür einen Artikel, in dem von einem "Patrick Gensing" aus der Oberpfalz die Rede ist.[8] Diese Behauptungen sind jedoch offensichtlich unwahr und scherzhaft gemeint, weil: 1. Das Video einen Auftritt der Punkgruppe The Exploited zeigt[9] (und nicht Gensing und den angeblichen FDP-Abgeordneten) und 2. der in dem Artikel von oberpfalznetz.de erwähnte "Patrick Gensing" ein Nachwuchs­musikant "aus der Region" Oberpfalz ist[10], während der Journalist Patrick Gensing in Hamburg wohnt, es sich also nur um eine gleichnamige, aber andere Person handelt.

Gensing ist Fan des FC St. Pauli. Deshalb wurde bei Publikative.org[wp] oft Werbung für Fanläden dieses Vereins eingeblendet.

Positionen

Engagement gegen Rechts

Als Journalist beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD, Tagesschau.de) ist Gensing gegen eine Vielzahl von tatsächlichen und vermeintlichen "rechten" Organisationen und Medien aktiv.

Beispielsweise beklagte er im April 2012 in einem Tagesschau-Beitrag, dass auf dem rechten Online-Nachrichtenportal DeutschlandEcho der Name des Vergewaltigers und Mörders der elfjährigen Lena aus Emden veröffentlicht wurde. Er begrüßte, dass aufgrund der Namens­nennung Anzeige gegen DeutschlandEcho erstattet wurde. Zu einer Verurteilung von DeutschlandEcho kam es jedoch nicht, weil die Nennung vom Namen eines Kinder­mörders rechtlich zulässig ist. Da sich Gensing über die Nennung der Namen anderer Schwerverbrecher, beispielsweise beim NSU, nicht beschwerte, kann davon ausgegangen werden, dass es ihm allein darum ging, DeutschlandEcho schlechtzumachen.[11]

Engagement gegen die NPD

Als Journalist bei Tagesschau.de ist Gensing zu einem Großteil für die Bericht­erstattung gegen die NPD zuständig.[12] Ein Großteil der Tageschau.de-Beiträge gegen die NPD stammt von ihm.

Engagement gegen die AfD

Gensing richtet sich bei seiner Arbeit für Tagesschau.de nicht nur gegen die NPD, sondern auch gegen nicht-rechtsextreme Parteien: So ist er ein ausgeprochener Gegner der Alternative für Deutschland (AfD) und rückt sie in die Nähe des Rechtspopulismus.[13] Des Weiteren schreibt er gar von einer "Sorge" um die Demokratie wegen der Partei.[13] Seine persönliche Abneigung gegen die AfD ist sehr stark und macht sich regelmäßig in den von ihm gegen die Partei für Tagesschau.de und Publikative.org verfassten Beiträgen bemerkbar. Nach der NPD ist die AfD die Partei, über die er am meisten negativ berichtet. Bevorzugter Interview­partner bei seinem Engagement gegen die AfD, ist der linksgerichtete Sozial­wissenschaftler und Wikipedia-Autor Alexander Häusler[pp] aka Häuslebauer, der auch für vom Verfassungschutz als linksextrem eingestufte Medien schreibt.[13][14][15][16] Im September 2013 machte Gensing auf seiner Facebook-Seite seiner Abneigung gegen die AfD Luft, indem sie folgendermaßen beschrieb:

"Endlich hat Deutschland seine rechtspopulistische Partei: Die 'man wird ja wohl nochmal sagen dürfen'-Fraktion kommt nicht aus der Unterschicht, sondern es ist das häßliche Gesicht des Bürgertums."[17]

Die AfD wird von Gensing als "gefährlicher" als die NPD eingestuft, obwohl sie, anders als die NPD, weder vom Verfassungsschutz beobachtet wird, noch ein Verbots­verfahren gegen sie läuft:

"Für die politische Kultur ist die AfD derzeit gefährlicher als die NPD".[18] Und: "Ähnlich wie die Rechtsextremen vergiften die Rechtspopulisten die gesellschaftliche Atmosphäre."[18]

Zum Einzug der AfD in den sächsischen Landtag 2014 meint Gensing:

"Die NPD ist weg, ein Kreis schließt sich. Mit dem Auszug aus dem Landtag von Sachsen dürfte der Niedergang der Partei unaufhaltsam weitergehen, so wie der Einzug 2004 ihren Aufstieg einleitete. Gut so. Aber: Noch immer haben fast 5% der aktiven Wähler für diese Neonazi-Partei gestimmt. Und dazu haben wir auch noch die AfD an der Backe - die sich auf ein aggressives Bürgertum stützt, auf die "gute Mitte". Die AfD ist die neue Rechtspartei, auf die wir eigentlich seit Jahren "gewartet" haben. Im Netz hat sich dieses bürgerliche Milieu über Jahre finden und organisieren können - und nun ist der Schritt zurück in die "First World" geglückt. Abstiegsängste, Bürgertum, Chauvinismus - so lautet das ABC der Rechtspopulisten. Sachsen ist ihre Hochburg. Deutschland ganz rechts."[17]

Engagement gegen Vertriebenenverbände

Gensing hat eine starke Abneigung gegen den Bund der Vertriebenen[wp] (BdV).[19] 2011 trat er eine Kampagne gegen den BdV wegen angeblicher "rechts­extremer" Unter­wanderung der Schlesischen Jugend los. Der BdV distanzierte sich daraufhin von der Schlesischen Jugend. Im Juni 2013 beschwerte sich Gensing in einem Artikel für Publikative.org darüber, dass die von ihm als "ewiggestrig" und "rechts" empfundene Landsmannschaft Schlesien[wp] vom Staat finanziell gefördert wird (obwohl er als Gegen-Rechts-Aktivist und Tagesschau-Journalist selber von Steuer­geldern und GEZ-Gebühren lebt).[19] Auslöser war eine Rede von Rudi Pawelka, dem Bundes­vorsitzenden der Schlesischen Lands­mannschaft, die von zahlreichen etablierten Politikern und Journalisten (darunter auch Gensing) als "antipolnisch" eingestuft worden war.[20][21][22]

Engagement gegen Frei.Wild

Gensing ist ausdrücklicher Gegner der Südtiroler Rockgruppe Frei.Wild. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wird er in der Bericht­erstattung gegen Frei.Wild oft als "Experte" interviewt. Er wirft der Gruppe eine Nähe zum Rechtsextremismus vor. Mit extremistischen Musik­gruppen hat er jedoch im Allgemeinen kein Problem: So ist er Fan der Antifa-Musikgruppe Feine Sahne Fischfilet, die vom Verfassungsschutz von Mecklenburg-Vorpommern als links­extremistisch eingestuft wird.[17][23][24][25] Im Januar 2013 solidarisierte sich sein Blog Publikative.org mit Feine Sahne Fischfilet, als diese eine Beschwerde einreichten, mit der sie versuchten, aus dem Verfassungs­schutz­bericht gestrichen zu werden.[26] Die Beschwerde blieb jedoch erfolglos, weil es laut dem Ober­verwaltungs­gericht Mecklenburg-Vorpommern erwiesen ist, dass "von der Band Bestrebungen ausgingen, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung[wp] richteten".[25]

Ansichten gegen PEGIDA und HoGeSa

Obwohl die Demonstranten von Pegida und HoGeSa[wp] durch ihre Ablehnung der Multikultur und Massen­ein­wanderung alles Andere als Establishment-konform sind, werden sie von Gensing als "konformistisch" bezeichnet. Nach Gensings Ansicht seien sie "autoritär" (weil sie gegen eine liberale Einwanderungs­politik sind), was er mit Konformismus (kritiklose Übernahme der vorherrschenden, gesellschaftlichen Vorstellungen) gleichsetzt.

Verständnis von Pressefreiheit

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Don Alphonso aufgezeigt, dass da Leute aus dem ARD/Panorama[wp]-Umfeld mit links­radikalen/links­extremistischen/gewalt­bereiten Leuten vernetzt sind, an sich selbst aber - wie immer - ganz andere Maßstäbe anlegen.

Nun fiel mir gerade ein Tweet (oder genauer gesagt: Der erste einer Kette) von Patrick Gensing auf. Patrick Gensing, von dem es im Netz an vielen Stellen - nicht aber bei der von Links­extremen gesteuerten Wikipedia - heißt, er habe selbst Verbindungen zur Antifa und habe für die Amadeu-Antonio-Stiftung gearbeitet und nun Redakteur bei der Tagesschau[wp] sei, also der fleisch­gewordene Beispielfall für die dubiose Rekrutierungs­praxis der ARD (bei ZDF heute wundere ich mich ja auch, warum die sich wie die Propaganda­posaune der AAS aufführen) blubbert nun:

Zitat: «Die derzeitigen persönlichen Attacken auf die Politik­wissen­schaftlerin Strobl und NDR-Kolleginnen sind in meinen Augen in vielen Fällen keine sachliche Kritik mehr, sondern ein Versuch der Ein­schüchterung - und damit ein Angriff auf die #Pressefreiheit - Patrick Gensing[27]

Fake-News.

Ich habe es ja neulich ausführlich erläutert.[28]

Die öffentlich-rechtlichen Sender, mithin auch der NDR, sind verfassungs­rechtlich Rundfunk[wp] und nicht Presse[wp].

Deshalb unterliegen sie auch nicht der Presse­freiheit[wp]. Der Rundfunk hat zwar eine Rund­funk­freiheit[wp], aber die ist wesentlich kleiner als die Presse­freiheit und zudem mit Ver­pflichtungen verbunden, die die ARD, die Tagesschau nicht entfernt einhalten.

Man kann den NDR in seiner Presse­freiheit nicht verletzen, weil er keine hat.

Und ein Don Alphonso kann die Presse­freiheit auch nicht verletzten, weil die Presse­freiheit zu den Grundrechten zählt, und die sind nur ein Abwehrrecht gegen die drei Staats­gewalten, nicht gegen Privat- oder privat­rechtlich agierende Personen.

Davon ganz abgesehen: Selbst wenn der NDR Rundfunk­freiheit hätte, würde die ihn überhaupt nicht gegen die Kritik Don Alphonsos schützen. Im Gegenteil: Genau wie bei der Wissen­schafts­freiheit[wp] überantwortet die Verfassung die Kontrolle der internen, gegenseitigen Kritik.

Das bedeutet, dass der, der eine solche Freiheit wie Wissenschafts- oder Presse­freiheit innehat, sich diese erkauft, indem er Kritik innerhalb dieses Freiheits­bereiches sogar weit über das normale Maß hinaus hinnehmen muss.

Don Alphonso nimmt die Presse­freiheit also im Kern wahr, während Gensing genau diese verletzt und systematisch falsch darüber informiert.

Und da Gensing sich selbst "Journalist" nennt - was auch immer das sein mag, eine Bezeichnung greifbaren Inhaltes hat er für sich selbst anscheinend nicht - und von Pressefreiheit trötet, sollte man als Mindest­anforderung doch stellen können, dass er weiß, was er da redet - mithin also bewusst lügt.

Ob er das strategische Lügen bei der AAS gelernt hat oder haben könnte, oder das wieder mal "Haltungsjournalismus" ist, ist eine Frage, die ich hier nicht erörtern kann.

Überlegt Euch, wie weit man der Tagesschau noch trauen kann. Das sind fundamentale Sach- und Rechts­fragen, Grundrechts- und Verfassungs­fragen, über die Tagesschau-Inventar hier systematisch die Öffentlichkeit täuscht.

Macht Euch klar, mit welchen Methoden diese Leute da arbeiten und wie die Falsch­informationen als Hebel und Moral­waffe verwenden.
- Hadmut Danisch[29]

Kampf gegen Andersdenkende

Im folgenden Beitrag ist dokumentiert, mit welchen Mitteln Patrick Gensing gegen Leute vorgeht, die seiner Meinung nach die falsche Meinung haben:

Stellen Sie sich vor, Sie sehen auf Twitter ein Bild mit Text (eine so genannte "Kachel"), teilen es, wie es täglich Hundert­tausende Twitter- und Facebook-Nutzer machen - und bekommen daraufhin Post vom Anwalt, mit der Aufforderung zu einer Unter­lassungs­erklärung, und einer sehr gesalzenen Rechnung. Genau das ist mit Anfang November mit Patrick Gensing passiert, dem Chef-Faktenfinder der ARD, bekannt auch für seine frühere Nähe zur links­radikalen Antifa. Auf der Kachel, die auch heute noch vielerorts auf twitter und im Internet zu finden ist, steht neben dem Bild Gensings dieses Zitat von ihm:
"Ich glaube, dass man die Leser eher gewinnen kann, wenn im Journalismus eine Haltung vertreten wird, als wenn da einfach nur Fakten angehäuft werden. In meinen Augen ist das auch überhaupt nicht Journalismus".[30]

Das Zitat ist echt, jeder kann es nachlesen.

Der Tweet wurde in kurzer Zeit 623 Mal geteilt und fast 1600 Mal geliked. Und es wären sicher mehr Likes geworden, hätte ich ihn nicht löschen müssen. Gensing setzte nämlich weniger auf Gegen-Argumente, als darauf, die Löschung des Tweet und eine Unter­lassungs­erklärung per Anwalt durchzusetzen. Er machte geltend, er habe von dem Fotograf die Rechte an seinem Bild erworben - und deswegen habe ich sein alleiniges Nutzungsrecht verletzt. Auf meine Bitte, den Vertrag mit dem Fotografen vorzulegen, kam aber nur per Mail eine fast schwarze, unleserliche Kopie. Erst mit der Klage legte der Anwalt dann eine lesbare Kopie vor: Mit einem Datum, das nach(sic!) der Aufforderung zur Unterlassungs­erklärung liegt.

Das Teilen von Bildern und "Kacheln" ist das Funktions­prinzip sozialer Medien. Täglich werden Hundert­tausende Male Bilder anderer Nutzer weiter verbreitet. Deshalb schrieb ich Gensings Anwalt ironisch zurück, dass bei Anwendung seiner Logik (die ich nicht teile) wohl auch Gensing es mit dem Urheberrecht nicht sonderlich genau genommen habe - weil er einen Screenshots meines Tweets mitsamt meinem Profilbild tweetete. Die Antwort: Eine Unter­lassungs­erklärung Gensings mir gegenüber (für die ich selbstverständlich auch keine Kosten geltend machte).

Weiter ging es wie in einem Kafka-Roman: Gensings Anwalt drohte per e-Mail, wenn ich ihm meine Anschrift nicht mitteile, würden er neben seinen bisherigen Gebühren für die Abmahnung bzw. Durchsetzung der Unterlassung (für die er 6.000 Euro Streitwert ansetzte) weitere "962,-- zuzüglich 19 % Umsatzsteuer" in Rechnung stellen - für die "Adress­ermittlung". Ich zitiere lieber nicht, mit wie das ein bekannter Jurist kommentierte, als ich ihm davon erzählte. Er meinte, 15 Euro seien für eine Adressermittlung Standard, maximal 80 Euro.

Kurz darauf bekam ein befreundeten Anwalt einen Anruf von Gensings Rechtsvertreter, und dieser sprach in dezenten Andeutungen von einem Detektiv, der in der Sache aktiv sei und "übereifrig". Ein Wink mit dem Zaunpfahl. Gleichzeitig meldete sich bei meinem Bruder telefonisch eine Frau, die sich offenbar in betrügerischer Absicht als Mitarbeiterin der Renten­versicherung ausgab und ihn nach meiner Adresse fragte. Er roch Lunte, dass etwas nicht stimmte - meine Adresse ist geheim, wegen Bedrohungen bis hin zu Mord­drohungen. Meine alte Mutter, die es ohnehin am Herz hat, machte sich große Sorgen, dass mich da irgend jemand auf diese Weise sucht, und auch meinem alten Vater setzte es zu. Zeitgleich erfuhr ich, dass eine Privat­detektivin bei den Behörden in Berlin eine Adress­auskunft über mich beantragt hatte.

Hier sei nochmal ausdrücklich betont, dass ich selbst­verständlich davon ausgehe, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den merk­würdigen Vorgängen. Spannend wäre allerdings, in einem Gerichts­verfahren ein paar Beweis­anträge dazu zu stellen - vielleicht würden die ja Interessantes zu Tage fördern.

Ich selbst dachte, dass der ARD-Mann bzw. sein Anwalt in der Sache so viele Eigentore geschossen hatten, dass ich nichts mehr von ihm hören würde - weil jede Fortsetzung eine Blamage wäre, die auch auf die ARD zurück­fallen würde. Ein Freund, der die Anstalt gut kennt, quittiere diese Aussage von mir nur mit Kopf­schütteln: "Zum einen werden andere Medien da den Mantel des Schweigens drüber legen, zum anderen unterschätzt Du, wie völlig abgehoben von der Realität und wie XXXXXXX die sind bei der ARD!" (das Eigenschaftswort streiche ich aus Gründen der Höflichkeit).

Der Freund hatte Recht. Just zu Heiligabend landete heute die Klage von Gensing gegen mich in meinem Briefkasten. Er fordert die Anwalts­gebühren für die Abmahnung. Weil er geltend macht, meine Twitter-Seite sei "beruflich", und nicht privat, setzt er den Streitwert mit 6000&nbpsp;Euro an. Interessant: So viele rundum versorgte öffentlich-rechtliche Journalisten und Politiker betonen, auf Twitter privat unterwegs zu sein - bei einem freien Journalisten ohne Vollkasko vom Steuer- bzw. Gebühren­zahler wird geltend gemacht, er sei beruflich auf Twitter.

Der Vorfall zeigt ganz deutlich, wie gefährlich es ist, öffentlich gegen den Strom zu schwimmen. Und warum sich so viele das nicht trauen - ich kann es nachvollziehen. Und eigentlich müsste ich dem ARD-Fakten­finder dankbar sein. Nur in Folge seiner Abmahnung habe ich reitschuster.de im November vom Netz genommen, weil ein juristischer Seitenhieb auch der Seite galt. Und nur deswegen habe ich die Seite Anfang Dezember grundlegend erneuert, und wieder online gestellt - mit umwerfendem Erfolg, allein 135.000 aktive Nutzer in rund drei Wochen, 351.000 Aufrufe in den vergangenen acht Tagen.

Noch viel wichtiger: Gensing hat eindrucksvoll belegt, mit welchen Mitteln mit unseren Gebühren­geldern hoch dotierte und weich gepolsterte ÖR-Journalisten gegen Kritik vorgehen. Und gegen freie Journalisten. Ich überlege mir nun über Weihnachten gründlich, wie ich weiter vorgehen werde. Vor allem, ob ich das Risiko eingehe, den Prozess durch­zu­fechten. Einerseits reizt es mich, das zu tun: Ich finde, man sollte Gensing (der übrigens nur seine ARD-Adresse angibt, während von mir meine wegen Drohungen geschützte Privat­adresse verlange wurde) das nicht ersparen. Andererseits sind die Mühen und Ausgaben erheblich, und beides wäre anderweitig besser eingesetzt.

P.S.: Gensing macht geltend, dass es sich bei der einschlägigen "Kachel" um eine Fälschung eines Sprechers der AfD handelte, die den irreführenden Eindruck erwecke, es handle sich um eine offizielle ARD-Kachel, und die sein Zitat aus dem Zusammenhang reiße. Eine schnelle Überprüfung, woher eine sehr weit verbreitete Kachel im Internet stammt, bevor man sie teilt, ist in der Praxis der sozialen Netzwerke kaum möglich. Geprüft habe ich das Wichtigste, das Zitat. Und dieses ist korrekt. Und entscheidend - und nicht das Bild, auf dass sich Gensing nun stürzte. Zu seinen Vorwürfen, es sei aus dem Zusammenhang gerissen, kann sich jeder selbst ein Bild machen, wenn er oben beide Versionen vergleicht. In meinen Augen gibt das auf der Kachel aufgeführte Zitat die wesentliche Botschaft von Gensings Aussage sehr genau wieder. Und die Kachel ist in meinen Augen ein "Meme"[wp] - also eine Parodien. Und sind Parodien Fälschungen oder Fakes?

P.P.S.: Ein Treppenwitz am Rande ist, dass der ARD-Mann, bekannt für seine Kritik am russischen Sender RT, sich ausgerechnet von einem Anwalt vertreten lässt, der RT Interviews gibt und sich öffentlich über Kritik an RT lustig macht.;-)

P.P.P.S.: Sehr bezeichnend ist auch diese Reaktion von Gensing auf diesen Artikel hier auf twitter (wobei ich sein Foto unkenntlich mache - ich will kein Risiko eingehen, weitere Abmahnungen zu bekommen). Ich frage mich: Ist so viel Arglosigkeit gespielt, oder leben wir einfach in ganz verschiedenen Realitäten?

Unterstützung der US-Regierung

Gensing ist pro-amerikanisch eingestellt.[5] Im Juli 2013 veröffentlichte er bei Publikative.org einen Artikel, in welchem er die Überwachung der Bevölkerung Deutschlands und anderer europäischer Länder durch NSA und PRISM verteidigt.[5]

Kriegsbefürwortung

Gemäß seiner pro-amerikanischen Haltung ist Gensing ein Unterstützer US-amerikanischer Kriegs­einsätze in der arabischen Welt. Gensing ist der Ansicht, dass die USA keine Kriege führen, um ihre geopolitische Weltmacht­stellung zu sichern, sondern um der Welt Freiheit und Demokratie zu bringen.[32] Daher befürwortet er einen NATO-Krieg gegen Syrien.[32] Im August 2013 veröffentlichte er einen Artikel für Publikative, in dem er, obwohl selber linksgerichtet, den Großteil der deutschen Linken dafür kritisiert, nicht für diesen Krieg zu sein.[32] Die Ablehnung des Syrienkrieges vereine ihm zufolge "Linke, Konservative und Rechtsradikale".[32] Aufgrund seiner Pro-Krieg-Einstellung, sind er und sein Blog innerhalb des linken Spektrums umstritten.

Gensing spricht sich für eine großzügige Ausweitung des bundes­deutschen Asylrechts aus.[17] Für die Opfer eines Syrienkrieges hat er folgende Lösung parat: Deutschland solle die NATO-Bombardierung von Syrien unterstützen.[17] Die durch die NATO-Bomben heimatlos gewordenen Flüchtlinge sollen danach auf deutsche Kosten Asyl bekommen.[17] Um dies zu ermöglichen, müsse dann in Deutschland das Asylrecht entsprechend ausgedehnt werden.[17]

Durch sein anti-rechtes Engagement bei gleichzeitiger Befürwortung von NATO-Kriegen gegen nicht-westliche Staaten, ist er dem Spektrum der so genannten Antideutschen zuzurechnen. Auf seiner Facebook-Seite postet er auch oft Artikel der antideutschen, linksradikalen, vom nordrhein-westfälischen Verfassungs­schutz beobachteten Wochen­zeitung Jungle World[wp].[17][33][34][35][36] Er ist ein großer Fan dieser Zeitung. Im Gleichklang mit der Jungle World, macht er sich gern über Nahost­experten lustig, die angesichts des drohenden Krieges vor einem Flächenbrand in der Region warnen.[17] Ihm und der Jungle World zufolge sei ein Krieg in der Region, verglichen mit den im Nahen Osten bereits vorhandenen Konflikten, nämlich nichts Schlimmes.[17]

Meinung gegen Akif Pirinçci

Der türkischstämmige, deutsche Autor Akif Pirinçci, der regelmäßig als Multi­kulturalismus-Kritiker auftritt und besonders 2014 durch sein Buch Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer Aufsehen erregte, ist laut Gensing jemand, "dessen bemitleidens­wertes Gewinsel um Aufmerksamkeit vor allem Anlass zum Fremdschämen bietet".[4]

Verständnis von Journalismus

Gensing sieht die Aufgabe des Journalismus nicht in der Wiedergabe von Fakten, sondern in der Vertretung einer Meinung:

"Ich glaube, dass man die Leute eher gewinnen kann, wenn im Journalismus eine Haltung vertreten wird, als wenn da irgendwie einfach nur Fakten angehäuft werden. Das ist in meinen Augen auch überhaupt nicht Journalismus."[30]

Veröffentlichung

  • Angriff von rechts. Die Strategien der Neonazis - und was man dagegen tun kann, dtv 2009, ISBN 3-423-34551-9
  • Terror von rechts. Die Nazi-Morde und das Versagen der Politik, Rotbuch-Verlag 2012, ISBN 3-86789-163-X[37]
  • Der Präventivstaat. Warum Gesundheits-, Kontroll- und Verbotswahn Freiheit und Demokratie gefährden., mit Andrej Reisin, Lingen Verlag 2013, ISBN 3-942453-33-9
  • Rechte Hetze im Netz - eine unterschätzte Gefahr[ext], Rowohlt Verlag am 21. Mai 2016 [38]

Diskurs

Vorwürfe gegen Göring-Eckardt "Kinderinnen" auf dem Kirchentag?

"Linksgrünversiffter Hirntod" - mit drastischen Worten wird in den Sozialen Netzwerken[wp] die Grünen-Politikerin Göring-Eckardt kritisiert. Anlass: Sie habe auf dem Kirchentag von "Kinderinnen" gesprochen. Ein Nutzer betont, dies sei "kein Witz". Oder vielleicht doch?

In den Sozialen Netzwerken wird ein Auftritt der Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt heftig kritisiert. Auf dem Kirchentag soll sie das Publikum unter anderem mit der Formulierung "Liebe Kinderinnen und Kinder" angesprochen haben.

"Linksgrünversiffter Hirntod!", kommentierte die selbsternannte "Volksbewegung Nordthüringen" auf Twitter und Facebook. Die Macher der Seite, die in anderen Beiträgen von einem "Genozid am deutschen Volk" schreiben, bezogen sich dabei auf einen Tweet der hessischen AfD-Politikerin Joana Cotar.

Dutzende Nutzer antworteten auf diesen Eintrag mit Kommentaren wie "Wo es doch heißen müsste: Liebe Gutmenschen, Bahnhofs­klatscher und Opfer der offenen Grenzen!" oder "Die Kirche scheint sich einem neuen Götzen anzubiedern. Gender statt Gott. #genderwahn #völliggaga"

Auch die AfD-Politikerin Ute Reyners griff die angebliche Aussage von Göring-Eckardt auf - ihr Tweet wurde hunderte Male geteilt und mit Herzen versehen. "Wer jetzt noch Grün wählt hat einen an der Klatsche/Klatschinnen!!", kommentierte Jöggu.

Eine Quelle für die Behauptung, Göring-Eckardt habe auf dem Kirchentag von "Kinderinnen und Kindern" gesprochen, findet sich in keinem dieser Beiträge. Ein Nutzer schrieb lediglich, er habe im Radio gehört, die Grüne habe diesen Begriff benutzt.

Auf Anfrage des ARD-faktenfinder bestätigte Göring-Eckardt, dass sie tatsächlich von "Kinderinnen und Kindern" gesprochen habe, dies sei allerdings "Selbstironie pur" gewesen. Die meisten Kirchentags­besucher hätten diese Ironie auch verstanden, so Göring-Eckardt. Sie erklärte, der Ausspruch "Kinderinnen und Kinder" komme ursprünglich von den DDR-Lieder­machern des Circus Lila, die damit wohl die westdeutsche 68er-Bewegung[wp] liebevoll aufs Korn genommen hätten.

Und tatsächlich findet sich diese Formulierung bei den erwähnten Lieder­machern:

Liebe Kinderinnen und Kinder! Liebe Watte in den Ohren, liebe Tomaten auf den Augen, liebes Feuer unter den Sohlen! Die Platte aus der Hülle, die Nadel in die Rille, Circus Lila singt seine Lieder! [Text vom LP-Cover von Circus Lila]
Göring-Eckardt sagte weiter, für sie sei dies eine Avance an die beiden DDR-Lieder­macher gewesen. Deren bekanntestes Lied "Teilen macht Spaß" hätte sie und viele andere, auch auf Kirchentagen, begleitet. "Dass die AfD dieses Zitat aus dem Kontext löst und dafür nutzt, gegen mich zu hetzen, sagt viel über diese Partei aus. Wer inhaltlich blank ist, fängt an mit Dreck zu werfen."
- Patrick Gensing[39]
Eine Grüne scheitert am Versuch, Ironie zu zeigen, weil sie sich nicht von ihrem sonstigen Verhalten unterscheiden kann, und die Tagesschau hat endlich das ihr passende Niveau gefunden, nämlich indem sie den "Linksgrün­versiffter Hirntod"[ext] erforscht.

Das heißt, dass sie eigentlich als ARD mit ihrem Wahrheits­aufdeckungs­projekt Fake-News in den Social Media[wp] entdeckt haben wollten, und dabei entsetzt feststellen mussten, dass die News wahr waren. Göring-Eckardt hatte den Blödsinn wirklich gesagt, sie hat es zugegeben.

Erholt haben sie sich von dem Schreck bisher nicht.

Gelernt haben sie davon auch nichts.

Und über den Umstand, dass Politiker etwas wirklich gesagt haben, was man in den Social Media für böswillige Fake-News hielt, und darüber, dass man Politiker und Fake-News mit gleichen Maßstäben messen sollte, haben sie auch noch nicht nachgedacht.

Waaah! Fake-News in den postfaktischen Social Media. Wie können die so einen Unsinn nur behaupten! Nieder mit ihnen! - - - Ach, das hat die wirklich gesagt? Na, dann war es doch nicht so schlimm und blöd, dann hat das ja seinen Sinn. Denkt mal über diese Sichtweise nach. Und darüber, dass solche Leute unsere Nachrichten machen.

Und wie fast immer müssen wir beide auch noch über Steuern und Zwangs­abgaben finanzieren.
Ein Leser weist mich gerade noch auf ein Detail zu der NDR-Tagesschau-Aktion "Sag's mir ins Gesicht" hin:
Zitat: «Der Artikel zur Aktion "sag's mir in's Gesicht" ist an gut, jedoch fehlt mir eine wesentliche Komponente: aus meiner Sicht wird hier nämlich auf das rabulistische Stilmittel der Brunnen­vergfitung zurück­gegriffen. Damit werden a priori alle Personen, die Ihren Unmut bekunden, per definitionem als Verfasser von Hass-Post diskreditiert.

Das ist auch eine Art, sich substantieller Kritik zu entledigen: "wir stellen uns der Diskussion, und meldest Du Dich, bist Du Hassprediger". Vielleicht bin ich da mittlerweile überempfindlich, aber mein (Sprach-)Gefühl sagt mir, dass das eine besonders perfide Strategie ist, die eigentlich eher den Unwillen zur einvernehmlichen Kommunikation auf Augenhöhe weit vor dem eigentlichen Gespräch verkündet.»

Stimmt.

Wer auch immer da irgendwas kritisches sagt oder nicht zustimmt, steht sofort als Hassprediger oder zumindest deren Verteidiger da.

Immer dran denken: Diese Leute machen unsere Fernseh­nachrichten.
- Hadmut Danisch[41]

Einzelnachweise

  1. Die Gründerin der A. A. Stiftung, Anetta Kahane, bezeichnete unter anderem die "weiße Bevölkerung" Deutschlands - Deutsche, Spätaussiedler und europäische Migranten - als Problem, und rief zu deren Verdrängung auf.
  2. NPD-Blog geht an den Start, Online Journalismus am 12. März 2006
  3. Ina Krauß: Neuer Anlauf für NPD-Verbot? Die Länder wollen, Bundesinnenminister warnt, Bayern 2 am 5. Dezember 2012
  4. 4,0 4,1 Patrick Gensing: Formation einer Bewegung: Vom Netz auf die Straße, Publikative.org am 22. April 2014
  5. 5,0 5,1 5,2 Patrick Gensing: Edward Snowden, Pearl Harburg und die NSA, Publikative.org am 29. Juli 2013
  6. Interview von Patrick Gensing mit Boris Reitschuster: Russland-Experte Reitschuster im Interview: Putin selbst ist russenfeindlich, tagesschau.de am 2. September 2014
  7. Siehe Kommentar #87 unterhalb des Artikels
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 In eigener Sache: Punx not dead!, Publikative.org am 17. Februar 2009
  9. Youtube-link-icon.svg The Exploited - Punks Not Dead - Live at Palm Cove - pt 10
  10. Brechend volle Zuschauer Oberpfalznetz.de am 2. Januar 2009
  11. Großes Herz für Kindermörder, in: Zuerst! am 23. April 2012
  12. Patrick Gensing: Kommentar für ein NPD-Verbot, tagesschau.de am 5. Dezember 2012
  13. 13,0 13,1 13,2 Patrick Gensing: Ökonomen und Publizisten gründen neue Partei. Mit Anti-Euro-Parolen in den Bundestag?, tagesschau.de am 12. März 2013
  14. Experte zu Anti-Euro-Populisten: Die Gefahr liegt in der Verrohung der Politik, tagesschau.de am 12. März 2013 (Interview von Patrick Gensing mit Alexander Häusler gegen die Alternative für Deutschland)
  15. Wikipedia-Autor Häuslebauer[wp]
  16. Wen das öffentlich rechtliche Fernsehen vor Wahlen alles als Rechtsextremismus­experten zitiert. In: ZUERST am 30. April 2010
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 17,4 17,5 17,6 17,7 17,8 17,9 Patrick Gensings Facebook-Account
  18. 18,0 18,1 NPD im Wahlkampfmodus: Europa-Debüt einer "sterbenden Partei"? EurActiv.de, 15/05/2014
  19. 19,0 19,1 Patrick Gensing: Pawelka und seine unverbesserlichen Schlesier, Publikative.org am 22. Juni 2013
  20. Rudi Pawelka: Schlesier-Chef fordert Entschuldigung für Vertreibung in: Der Spiegel am 23. Juni 2013
  21. Schlesier-Chef Pawelka kann Kritik an Rede nicht verstehen, Der Stern am 22. Juni 2013
  22. Die Rede von Rudi Pawelka im Wortlaut, Junge Freiheit am 24. Juni 2013
  23. Pdf-icon-extern.svg Verfassungsschutzbericht des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2011[ext] (2,2 MB, S. 84)
  24. Julia Jüttner: Punkband Feine Sahne Fischfilet - Die Staatsfeinde, Spiegel Online am 5. November 2012
  25. 25,0 25,1 Urteil zu Rostocker Punk-Band, in: Nordmagazin (NDR) vom 18. Juni 2013
  26. Verfassungsschutzbericht 2011 ist rechtswidrig, Publikative.org am 24. Januar 2013
  27. Twitter: @PatrickGensing - 29. Juli 2020 - 13:22
  28. Youtube-link-icon.svg Der Medienkrieg und die geschändete Pressefreiheit der ZDF heute-show - Hadmut Danisch - Ansichten eines Informatikers (14. Mai 2020) (Länge: 59:38 Min.) (Über die Pressefreiheit: Wir befinden uns in einem Krieg. In einem Krieg um die Medien- und Meinungshoheit.
    Ich zeige am Beispiel der ZDF heute show, des Angriffs vom 1. Mai auf die heute-show[wp] und die Reaktionen darauf, wie wir bei Grundrechten von Politik und Medien getäuscht und hinters Licht geführt werden.
    Weitere Folgen zu "Der Medienkrieg" nicht unwahrscheinlich...)
    Aus den Kommentaren: Wenn ein einzelner Blogger nach Feierabend mehr Leser generiert, als manch großes Blatt in Print oder online - dann weiß man, wie sehr die deutsche Presse "am Arsch" ist.
  29. Hadmut Danisch: Fake News: Gensing, der NDR und die Pressefreiheit, Ansichten eines Informatikers am 30. Juli 2020
  30. 30,0 30,1 Carla Reveland: Patrick Gensing: "Medien dürfen keine Ängste schüren", Vocer am 21. April 2015 (Anreißer: Als Gründer des Watchblogs publikative.org beschäftigt sich Patrick Gensing seit Jahren mit den Themen Neonazis, Rassismus und Antisemitismus. Im Interview erklärt er, mit welchen Mitteln und Maßstäben die Arbeit gelingt.)
  31. Nach Twitter-Kritik: ARD-Faktenfinder verklagt mich, reitschuster.de am 24. Dez 2019, aktualisiert am 29. Juli 2020
  32. 32,0 32,1 32,2 32,3 Patrick Gensing: Cowboy im Schlachthaus, Publikative.org am 29. Juli 2013
  33. Lorenz Jäger: Klimaskeptiker: Die letzten Fortschrittsgläubigen, FAZ am 11. Dezember 2009; ebd. Abschnitt "Linkswende nach rechts", 3. Absatz (Anreißer: Sie halten sich für Ritter in Frontstellung, die wider den Stachel des politisch Korrekten löcken: Viele Klimaskeptiker sind ehemalige Klassenkämpfer, die sich ideologisch neu eingekleidet haben. Industrie­zuschüsse nehmen sie gern.)
  34. "Verfassungsschutz Brandenburg - Ministerium des Innern des Landes Brandenburg: Verfassungsschutzbericht 2005"
  35. "Bundeszentrale für politische Bildung: DossierLinksextremismus - "Antiimperialistische" und "antideutsche" Strömungen im deutschen Linksextremismus"; ebd. Abschnitt: "Die "antideutsche" Strömung im Linksextremismus" (abgerufen am 12. August 2010)
  36. Richard Herzinger: Rückzug der Juso-Chefin: Franziska Drohsel, die radikale Gefühlssozialistin, Welt Online am 12. Mai 2010
  37. NSU nicht als Exoten von einem anderen Stern darstellen, Rezension des Buches Terror von rechts im Deutschlandfunk am 5. November 2011
  38. Rezension: "Rechte Hetze im Netz" "Querfront" im Internet: Mit Putin für mehr Pressefreiheit? Paul Starzmann in Vorwärts[wp] am 19. Mai 2016
  39. Patrick Gensing: Vorwürfe gegen Göring-Eckardt "Kinderinnen" auf dem Kirchentag?, tagesschau.de (faktenfinder) am 29. Mai 2017
  40. Hadmut Danisch: Liebe Kinderinnen und Kinder, Ansichten eines Informatikers am 29. Mai 2017
  41. Hadmut Danisch: Die Strategie des vergifteten Brunnens, Ansichten eines Informatikers am 28. Mai 2017

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Patrick Gensing (17. Dezember 2014) aus der freien Enzyklopädie PlusPedia. Der PlusPedia-Artikel steht unter der Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der PlusPedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.