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Karl Lauterbach

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Hauptseite » Personen-Portal » Karl Lauterbach

Karl Lauterbach
Karl Lauterbach.jpg
Geboren 21. Februar 1963
Parteibuch Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Beruf Mediziner
Ehe für alle Karl Lauterbach stimmte am 30. Juni 2017 im Deutschen Bundes­tag gegen die bürgerliche Zivilehe und für die so genannte Ehe für alle. Eine Beliebig­keits­definition "für alle" kann aber keine Schutz­funktion erfüllen, wie von Artikel 3 GG gefordert. Die "Ehe für alle" ist somit eine "Ehe für keinen". Karl Lauterbach hat damit die durch die Ewigkeits­klausel geschützten Grundrechte des Grundgesetzes verletzt und die bürger­liche Zivilehe de facto abgeschafft.
UN-Migrationspakt Karl Lauterbach stimmte am 29. November 2018 im Deutschen Bundes­tag für den UN-Migrationspakt und damit für die Umwandlung Deutschlands in eine "Große Grüne Wiese", die zur freien Besiedelung von Afganistan, über Syrien, Nordafrika bis Schwarz­afrika frei­gegeben wird. Lang­fristig wird Deutschland zu einer afrikanischen Kolonie und autoch­thone Deutsche in "Reservate" abgeschoben.
Ermächtigungsgesetz Karl Lauterbach stimmte am 18. November 2020 im Deutschen Bundes­tag für das Ermächtigungs­gesetz, womit die Grundrechte des Grundgesetzes de facto abgeschafft wurden.
AbgeordnetenWatch Karl Lauterbach
URL karllauterbach.de
Twitter @Karl_Lauterbach

Karl Wilhelm Lauterbach (* 1963) ist ein deutscher Mediziner, Gesundheitsökonom und Politiker, seit der Bundestagswahl 2005 Abgeordneter des Deutschen Bundestages und seit dem 8. Dezember 2021 Bundesminister für Gesundheit im Kabinett Scholz.

Privates

Lauterbach lebte ab 2004 getrennt von seiner Ehefrau Angela Spelsberg, die das Aachener Tumor­zentrum leitet und mit der er vier Kinder hat. 2010 erfolgte die Scheidung.

Politisches

Lauterbach war Mitglied der CDU. Seit 2001 ist er SPD-Mitglied. Seit Ende 2013 ist er stell­vertretender Vorsitzender der SPD-Bundes­tags­fraktion. Und er zeigt fast täglich Leute an.[1]

Standpunkte

Karl Lauterbach rechtfertigt Enteignung[wp] von Mietwohnungen, weil das die Nazis mit den Juden auch schon so gemacht hätten.[2][3][4][5][6]

Professor Dr. Karl Lauterbach kommentierte wörtlich:

Zitat: «Hier redet Frau Weidel natürlich Unsinn. Es ist unstrittig, dass die Verfassung Enteignungen zulässt. Das müsste Frau Weidel am besten wissen. Wer hat denn die Juden in ganz Europa, und zwar aus reiner Geldgier und ohne Entschädigung, enteignet?»[7]

Das konterte Alice Weidel:

Zitat: «Was will uns @Karl_Lauterbach (SPD) damit sagen? Da die Juden im Dritten Reich widerrechtlich enteignet wurden, darf man so nun heute wieder verfahren? Überdies führten die National­sozialisten eine linke Prekariatspartei.»[8]

Und:

Zitat: «Wer das grundgesetzlich geschützte Privateigentum so sinn- und bedenkenlos angreift, erweist sich selbst als Feind unserer Rechts- und Verfassungs­ordnung.»[9]

Karl Lauterbach als Nazitheoretiker:

Zitat: «Die FDP stellt sich den neuen Nazis nicht. Zuerst macht sie gemeinsame Sache, jetzt verlässt sie den Saal bei der Wahl. Wer braucht eine solche feige Truppe? Die AfD wird sie für diese Feigheit verspotten und belachen. Eine Neuwahl würde die FDP wegfegen, auch im Bund wird es eng.»[10]
Zitat: «Die ziemlich einzigen Nazis sind #SPD und #Gruene. Ihr geistiger #Genozid an Arbeitslosen und der Mitte der Gesellschaft ist nach 1945 einmalig. Die #AfD ist da nur ein Abklatsch.» - Paul Pawlowski[ext][11]

Über Lauterbach

Zitat: «Bei mir kommen jede Menge Zuschriften rein, die Karl Lauterbach für völlig inakzeptabel und ungeeignet halten. Schon so oft habe er daneben gelegen.

Es kamen bisher exakt 0 Zuschriften dazu rein (und bei Scholz vermutlich auch nicht mehr), wer denn für den Job Gesundheits­minister geeignet und akzeptabel wäre.

Da stellt sich dann eine zentrale Frage.

Wieso wird eigentlich die SPD in Deutschland zur stärksten Partei gewählt, wenn wirklich niemand, nicht das Publikum, nicht die Presse, nicht meine Leser, nicht Scholz, nicht mal die SPD selbst weiß, wer da die derzeit akuteste Problem­stellung unserer Zeit bearbeiten könnte?

Hat die SPD am Ende nur einen Hoax-Wahlkampf gemacht, in dem es nur darum ging, möglichst viele Abgeordneten-Posten zu sammeln, bei denen man 200.000 im Jahr bekommt, aber als Opposition nichts arbeiten muss, und rein versehentlich gewonnen - und weiß nun nicht weiter?

Oder waren es einfach nur die Merkel-CDU-Protest-was-anderes-Wähler und dann noch die Eigentlich-grün-aber-Baerbock-ist-so-doof-Wähler, dass Scholz sich einfach nur in den Wind stellen musste ohne was zu sagen oder zu planen, und genug Stimmen abbekam?

Es war ja öfters die Rede davon, dass Laschet und Baerbock sich um Kopf und Kragen geredet haben, während Scholz so wenig einfiel, dass er einfach gar nichts gesagt hat und damit nach dem Prinzip Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, die anderen auf ungefähr ähnliche Weise abhängte, wie die BILD zum führenden deutschen Investigativmedium wurde, nämlich einfach nur durch die relative Verschlechterung aller anderen?

Wie geht das jetzt eigentlich weiter?» - Hadmut Danisch[12]

Also, wenn das stimmt, dann kann Scholz als Kanzler gleich wieder einpacken und gehen. Und die SPD gleich mit.

Es geht doch gerade um die Frage, wer nächster Gesundheits­minister wird.

Obwohl das sonst ein eher minderwichtiges und unbeachtetes Amt für Anfänger ist, ist es derzeit gerade richtig wichtig, und wenn man berücksichtigt, dass da gerade wieder alle Pandemie­zahlen ansteigen und aus Afrika eine neue, weitaus gefährlichere Mutante gemeldet wird (ob's nun stimmt oder nicht), und innerhalb weniger Tage, nach Auffassung der Mediziner sofort gehandelt werden muss, dann pressiert es gerade richtig. Selbst dann, wenn man COVID-19 für nicht existent oder ungefährlich hält, wird man eigentlich einräumen müssen, dass sich jemand drum kümmern muss.

Nun fragen sogar selbst die erzlinken und regierungs­speichel­leckenden Medien, wie es passieren kann, dass die Koalition verkündet wird und die Bonzen schon die Posten an sich verteilen, aber auch nach Wochen der Verhandlung noch nicht klar ist, wer Gesundheits­minister werden soll, und Scholz auch noch verkündet, dass man das in den nächsten 10 Tagen entscheiden wollen, während die Mediziner sagen, wir hätten keine drei mehr.

Selbst der abgehende Ungesundheits­minister Jens Spahn hat ja schon aufgefordert, dass die neue Koalition ihr Leute für das Thema schleunigst vorbei­schicken möge, weil es so eilig sei, dass er sie auch vor dem offiziellen Regierungs­wechsel schon vorab beauftragen und einsetzen werde. Höchster Handlungsdruck.

Deshalb fragen immer mehr Leute im Ton zwischen verwundert und verärgert, wo denn der nächste Gesundheits­minister bleibe. Denn dazu kommt, dass man ohne Vorerfahrung auch nicht von heute auf morgen als Minister anfangen kann, sondern einige Zeit braucht, um sich da einzuarbeiten. Habeck beispielsweise wird Monster­minister und Vizekanzler und sagt, er habe noch keinen Fuß in sein künftiges Ministerium gesetzt. Und der ist von Beruf Philosoph, das wird dauern.

Aber einen Gesundheitsminister, den haben sie noch nicht. Mitten in der Pandemie, die gerade auf die nächste Stufe eskaliert.

Nun fragt man sich allenthalben verwundert, wie kann das sein. Zwar gerüchtet es, dass fast niemand diesen Job überhaupt haben will, weil man ja nicht Minister wird, um etwas arbeiten und leisten zu müssen, das sollten doch Posten­vergaben sein, bei denen man sich wie Uschi vor Flugzeugen und sowas fotographieren lassen kann. Aber wir wissen ja alle, weil er nicht vergaß, es in Talkshows zu erwähnen, dass Karl Lauterbach gerne Gesundheits­minister würde, weil er so gerne mehr Zeit in Talkshows verbrächte. Also haben sie zumindest einen, der es wollte, und auch wenn man Lauterbach für noch so absurd hält, der am über­zeugendstend den Ritter von der traurigen Gestalt gibt und das "Pandemie" von allen am komischsten ausspricht, wird man ihm nicht absprechen können, dass er zumindest formal eine Mediziner­ausbildung hat und sich mit dem Thema Pandemie zumindest überhaupt mal beschäftigt hat. Und auch nicht gleich Panik bekommt, wenn eine Kamera auf ihn gerichtet ist. Lauterbach hin oder her, es gäbe schlechtere Kandidaten. Vor allem in der SPD.

Warum also, in drei Teufels Namen, benennt man nicht Lauterbach als Gesundheits­minister, wenn man so dringend einen braucht, der sagt, er will, und ohnehin schon seit einem Jahr die Corona-Posaune der SPD gibt? Der Spatz in der Hand ist, wenn man dem Volksmund glauben darf, besser als die Taube auf dem Dach. (Politisch auch nicht mehr korrekt, das heißt heute "Gehörlose".)

Man munkelt, Lauterbach sei der SPD zu unbeliebt. Die würden lieber das Haus abbrennen lassen, als ihn zum Feuerwehrmann zu ernennen. Ich hatte schon gespottet, dass er versäumt habe, sich rechtzeitig zur Frau zu erklären.

Nun schreibt mir ein Leser:

Zitat: «Hallo Hadmut,

Gestern oder vorgestern kam im Radio (ich glaube Regenbogen 2), daß die Besetzung des Gesundheits­ministeriums noch unklar wäre, weil Olaf Scholz die Ämter mit Männern und Frauen paritätisch besetzen wolle und für das Gesundheits­ministerium ein Frau vorgesehen wäre. Deswegen ginge auch Karl Lauterbach nicht, mit dem jeder eigentlich gerechnet hätte, weil der Mediziner ist.

Und die Frauen wollen vermutlich nicht, weil zu offensichtlich, daß sie nichts können und machen und nur Quotenfrau wären.

Grüße»

Stimmt, genau das hatte Scholz im Wahlkampf angekündigt. Paritätisch Mann und Frau. (Woran man das feststellt und wie man das der Öffentlichkeit nachweist, hat er nicht gesagt.)

Wenn das allerdings zuträfe, dass man in dieser Situation und bei diesem Zeitdruck das Gesundheits­ministerium noch nicht besetzt hat, obwohl Lauterbach - was auch immer man über ihn sagen will, ich denke, er ist einer der seltenen Fälle von SPD-Politikern, die zumindest besser als gar nichts wären - nicht schleunigst besetzt, weil man die Frauenquote für wichtiger hält als die Pandemie, dann könnte Scholz gleich wieder gehen.

Die Frage aber, ob Lauterbach nicht gesetzt wird, weil er ein Mann ist, und sie gleichzeitig keine Frau finden, die überhaupt will (geschweige denn kann), wird inzwischen auch in der Presse aufgeworfen. Die WAZ beschreibt[ext], dass Lauterbach mit seinen Vorhersagen (ob es seine eigenen waren oder er nur gute Quellen hat, sei dahingestellt, aber immerhin hätte er sie dann) bisher richtig lag, und seine Erklärungen auch stimmten, Lauterbach also zumindest richtiges Gespür und Verständnis bewiesen habe.

Das würde ich auch so sehen. Man kann sich an Lauterbachs Auftreten stören, aber fachlich hat er einiges abgeliefert, und selbst im Auftreten ist er noch meilenweit besser als andere SPD-Minister wie Andrea Nahles, Heiko Maas, Christine Lambrecht und so weiter. In der derzeitigen Situation hätte ich den - Mediziner­ausbildung, Corona-erfahren und "im Thema drin", medien­erfahren, komischer Vogel, aber bisher keine Schnitzer, keine Ausrutscher, keine Fehler, die mir jetzt einfallen würden - sofort als Gesundheits­minister besetzt, wenn ich niemand besseren hätte. Und besser dafür qualifiziert als Habeck und Baerbock für ihre Ministerien ist der nun wirklich allemal.

Wenn Scholz also in dieser Krisensituation das Amt des Gesundheits­ministers trotz wochenlanger Verhandlungen noch nicht besetzt hat, weil die Frauenquote wichtiger ist oder er saudumme Zusagen aus dem Wahlkampf einhalten muss, dann braucht der als Kanzler eigentlich gar nicht mehr anzufangen.

Und das sollte man dann auch als den Beweis für die katastrophale Dummheit der Frauenquote aufkochen.
- Hadmut Danisch[13]
Lauterbachs Geschwätz:
Zitat: «Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagte der "Welt am Sonntag", die Debatte der Impfgegner und Corona-Leugner habe jedes Maß und Ziel verloren.

Eine kleine Gruppe ist bereit, alle wissenschaftlichen Erkenntnisse vom Tisch zu wischen und sich freiwillig in einer Blase von Schein­wahrheiten zu begeben.

Karl Lauterbach

Das sei eine neue und beängstigende Entwicklung in der deutschen Nachkriegs­geschichte.»[14]

Das finde ich eine ziemliche Unverschämtheit. Nicht wegen COVID-19, sondern weil er als Mitglied und Minister der SPD unterwegs ist, nämlich jener Partei, die uns jeit Jahren mit dem Gender-Schwachsinn drangsaliert, bei dem es auch darum geht, dass eine kleine aggressive Gruppe alle wissenschaftlichen Erkenntnisse vom Tisch wischte und sich in eine Blase von Schein­wahrheiten eingemauert hat.

Damit arbeitet die SPD seit über 20 Jahren, rapide zunehmend.

Und jetzt kommt der damit an, die Masche, auf der die SPD und die Grünen seit Jahren reiten, anzuprangern.

Wer im Glashaus sitzt, sollte erst mal vor der eigenen Haustüre kehren, bevor er mit Steinen wirft. Und dann kann er nochmal kehren.
- Hadmut Danisch[15]
Auf die Frage, was Deutschlands regierender Dauerstörfall im Gesundheits­ministerium, SPD-Eigen­brötler Karl Lauterbach, denn eigentlich darstellen soll, weiß vermutlich nur er selbst die Antwort (und außer ihm selbst überzeugt diese auch keinen): Nach Eigen­definition KL soll er mal "Wissenschaftler", dann wieder "Arzt" sein. Gerne lässt er sich auch als "Epidemiologe" titulieren (was er nachweislich nicht ist und worauf auch seine Ex-Frau wiederholt öffentlich hinwies, als Lauterbach schon die Tour de Force durch alle deutsch­sprachigen Talkshows durchzutingeln begonnen hatte). Doch egal, wie man "Wissenschaftler" oder "Arzt" nun definiert: Lauterbach ist, jedenfalls nach gängigem Verständnis, weder das eine noch das andere.

Ein Arzt sitzt nicht 25 Jahre lang als Hinterbänkler seiner Partei in Ausschüssen (an denen er - einstigen Klagen seiner Abgeordneten­kollegen zufolge, er sei einer der "faulsten Abgeordneten" überhaupt - selten teilnahm) und fällt in dieser Zeit nicht, wenn überhaupt, allenfalls durch unappetitliche Lobbyarbeit bei Medikamenten­studien und Pharma-Aufträgen auf, während sich seine klinische Praxis auf Showtermine beim Impfen beschränkt oder aufs Herumlungern auf Ärzte­symposien. Und ein "Wissenschaftler" ist in der aktiven Forschung tätig - und verdient sein Geld nicht als durch­alimentierter Volksvertreter, ohne je ein Labor von innen zu sehen.

Soziopath im Amt

Doch seit Corona-Zündung fragt da keiner mehr so genau nach; in der Krise punktet der am meisten, der den selbst­herauf­beschworenen Dunstkreis des inszenatorischen Novums einer so genannten Pandemie selbstbewusst durchschreitet und derart professionell im Nebel stochert, dass der Populus auch noch nach der zwanzigsten widerlegten Prognose und Fehl­einschätzung wie gebannt an seinen Lippen hängt und sich einredet, Lauterbach sei ja nur deshalb unbeliebt, weil er "unbequeme Wahrheiten" ausspräche, jedoch "endlich mal ein Politiker mit Ahnung" sei und am Ende "fast immer Recht behalten" habe. Keine dieser drei Beurteilungen hält einer kritischen Überprüfung stand; im Gegenteil. Doch wo keiner mehr einen Plan hat, wird selbst der Hofnarr plötzlich zum allwissenden Prophet.

Und so wird auch jetzt, da die völlige Nichteignung dieses für jeden Dreikäsehoch als klar verhaltens­auffällig ersichtlichen Soziopathen im Amt des Gesundheits­ministers Tag für Tag mehr zum Vorschein kommt, so getan, als lägen die eigentlichen Qualitäten dieses Mannes ja woanders. Logisch: Wenn Lauterbach als Wissenschaftler Müll redet, dann soll es angeblich daran liegen, dass er ja eigentlich "Politiker" sei. Wenn er dann im politischen Amt als Minister Scheiße baut - ob bei der überzähligen Bestellung von Impfstoff oder bei der eigenmächtigen Verkürzung des Genesenenstatus durch das RKI -, dann soll es auf einmal daran liegen, dass er ja "erst noch ins Amt hineinwachsen" müsse, weil er ja eigentlich Mediziner und "Experte" sei.

Dunning-Kruger in der deutschen Politik

Genau so rechtfertigt sich Lauterbach neuerdings auch selbst: In der aktuellen "Zeit" (unter dem ironiefreien Titel "Ein reiner Arzt!") wehrt er sich gegen Kritik, ihm sei der Rollenwechsel vom Wissenschaftler zum Minister womöglich noch nicht gelungen: "Ich denke oft darüber nach, ob das in dieser Kombination klappen kann, ob mein wissenschaftlicher Hintergrund hilft und ob ich die politische Erfahrung habe, so ein Haus zu führen. Aber ich kenne das Haus seit 24 Jahren, seit ich 1998 Berater von Andrea Fischer war, dann viele Jahre bei Ulla Schmidt. Ich muss offen sagen: Wenn das nicht wäre, wäre dieser Sprung auf den fahrenden Zug nicht möglich gewesen." Er sei sogar zu der Überzeugung gelangt, so Lauterbach weiter, dass ihn gerade sein beruflicher Hintergrund schütze: "Mir stellt sich eher die Frage, wie man das hier überleben kann, wenn man den wissen­schaftlichen Hintergrund nicht hat. Wenn in der Bundespressekonferenz Fragen zu Themen kommen, die verhetzbar sind, muss man wirklich im Stoff stehen, sonst geht man unter."

So viel zum Thema Selbstwahrnehmung und Eigenreflexion: Lauterbach ist längst untergegangen. Zugleich ist er der bislang schlagendste Beweis für das Dunning-Kruger-Syndrom in der deutschen Spitzenpolitik: Ein angemaßter "Wissen­schafts­experte" und Arzt, der von der Wissenschaft und vor allem Medizin­kollegen mehrheitlich vermutlich weder als fachlich ebenbürtig noch von seiner quasi inexistenten Berufspraxis her ernstgenommen wird, hält sich selbst für qualifiziert, als oberster Gesundheits­wächter und Lebens­retter die Deutschen vor der Phantom­bedrohung eines Allerwelt­virus schützen zu können - und dazu das ganze Land im Würgegriff halten zu dürfen.
- Daniel Matissek[16]

Einzelnachweise

  1. Lauterbach: Zeige fast täglich Leute an, t-online am 16. Februar 2021
  2. Wohnungsnot: Habeck hält Enteignungen notfalls für denkbar, Süddeutsche Zeitung am 7. April 2019 (Robert Habeck)
  3. WGvdL-Forum: Karl Lauterbach rechtfertigt Enteignung von Mietwohnungen. Das hätten die Nazis schon mit den Juden so gemacht ..., Rainer am 9. April 2019 - 12:59 Uhr
  4. Frage an Karl Lauterbach: Kann ein völlig verwirrter Mediziner sich eigentlich selbst diagnostizieren?, Jürgen-Fritz-Blog am 8. April 2019
  5. Dumm, dümmer, Politiker!, Vera-Lengsfeld-Blog am 8. April 2019
  6. Hadmut Danisch: Die Plünderung der privaten Rentenversicherungen, Ansichten eines Informatikers am 8. April 2019
  7. Der Original-Tweet ist nicht mehr verfügbar. Er ist aber auf vielen Blogs nachzulesen und auch in Alice Weidels Twitter-Antwort zu sehen.
  8. Twitter: @Alice_Weidel - 8. Apr. 2019 - 06:39 Uhr
  9. Twitter: @Alice_Weidel - 8. Apr. 2019 - 01:00 Uhr
  10. Twitter: @Karl_Lauterbach - 3. März 2020 - 15:16 Uhr
  11. Twitter: @PaulPawlowski - 4. März 2020 - 07:17 Uhr
  12. Hadmut Danisch: Lauterbach?, Ansichten eines Informatikers am 11. November 2021
  13. Hadmut Danisch: Olafs Ladehemmung, Ansichten eines Informatikers am 26. November 2021
  14. Tausende protestieren bundesweit gegen Corona-Maßnahmen, ZDFheute am 8. Januar 2022
  15. Hadmut Danisch: Demonstrationen "für und gegen Corona" und das Geschwätz des Lauterbach, Ansichten eines Informatikers am 8. Januar 2022
  16. Lauterbach, ein Zwitter der Zwischenweltneurose, Ansage! am 3. Februar 2022

Netzverweise