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woke

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Das politisch genutzte Beiwort woke ist das profane Gegenstück zum "religiös erleuchtet". Menschen, die sich als "woke" bezeichnen, halten sich also für "politische Buddhas[wp]".[1]

Arne Hoffmann schreibt die Cancel Culture einem politischen Lager zu, das sich als woke (politisch bewusst/erwacht) bezeichnet.[2]

Verwendungsbeispiele

Zitat: «Wäre allerdings mal eine wirklich interessante Frage, ob er[wp] die "Mehrheit des Volkes" hinter sich hat.

Vor allem deshalb, weil doch unsere Regierung nur noch aus Minderheiten­parteien besteht und unsere Energiepolitik gerade von einer 15%-Partei gegen die Wand gefahren wird.

Und auch, weil ja die Woken neulich noch im Internet mit "Wir sind mehr" auftrumpften, wie einst die Boschewisten[wp] (= Mehrheitler), und sie immmer genau dann Demokratie für ein Mehrheitsrecht halten, wenn sie glauben, sich erfolgreich als Mehrheit ausgeben zu können, und es für Minderheitenschutz halten, wenn sie das nicht sind.

Beachtlich ist ja, dass man in Berlin eine Menge Geld für Trans-Toiletten ausgegeben hat und nicht mal sagen konnte, um wieviele Leute es geht. Es gibt in Berlin deshalb vermutlich weit mehr öffentliche Trans-Toiletten als Trans-Menschen. Und nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgericht für das dritte Geschlecht im Reisepass hat sich in vielen Bundesländern noch niemand gefunden, der sowas überhaupt hätte haben wollen.

Irgendwann wird der ganze Woke- und Political-Correctness-Druck ziemlich übel zurück­schwappen und die Leute die Schnauze davon voll haben. Spätestens dann, wenn der Strom ausfällt, die Supermärkte leer sind oder das Geld einfach nicht mehr reicht, und dann noch jemand mit irgendwelchen Woke-Belehrungen daher kommt, könnte sich das irgendwann mal entladen.» - Hadmut Danisch

Hauptthemen der woken "Linken"

Die Hauptthemen der woken "Linken" (Anführungszeichen, weil die früher mal für mehr Freiheit eingetreten sind), sind schwachsinnige Wortkonstruktionen, die absolut nichts mit der Realität zu tun haben.

Gehen wir mal durch:

1. Rassismus

Jedes Baby ist xenophob, sobald sein Gehirn dazu ausreichend entwickelt ist. Und dann verbringen Eltern sehr viel Zeit damit, dem Kind beizubringen, dass man nicht mit dem netten Mann mit dem Lolli mitgeht, bis es 8 ist.

Mit dem Erwachsenwerden lernt man dann, mit der angeborenen wie sinnvollen Xenophobie umzugehen. Je nach Kulturkreis streckst Du einem Fremden also entweder deine rechte Hand aus, um ihm zu zeigen, dass Du keine Waffe hast und ihm nichts willst, oder verbeugst Dich so tief, dass er Dir den Kopf bequem abschlagen könnte.

All das hat nichts mit Rassismus zu tun - faktisch; wohl aber aus Sicht der Woken, die jeden Scheiss als Angriff sehen ("Microagressions").

Eine wichtige Grundlage für menschliches Zusammenleben ist aber Reziprozität, und das nicht zu praktizieren eskaliert bloß. Ich bin kein Freund komplexer Beispiele, aber der alten bekannte Konflikt zwischen dem von Gott auswählten Volk und der arischen Herrenrasse endete für beide nicht so prima.

Rassismus ist, hingegen, wenn man als Individuum Individuen rein aufgrund ihres Aussehens so behandelt, wie sie es als Teil ihrer Gruppe verdient (oder auch, im obigen Beispiel, nicht) angeblich hätten, obgleich sie Individuen sind.

Das ist aber für die Gesellschaft nur insofern relevant, als das - und hier kommen wir ins Kollektiv - man sich da halt wirklich Gedanken machen müsste, wie das laufen soll.

Ich habe genau 0 Probleme damit, mir von irgendwelchen Zigeunern gestohlene Sachen auf dem Flohmarkt zu kaufen. Sind prima und billig.

Wenn aber die Gesellschaft als solche jetzt beschließt, es wäre irgendwie rassistisch, denen das zu unterstellen, auch wenn es stimmt, hat die Gesellschaft als Kollektiv ein wirklich großes Problem. Vor allem das Individuum, dem das Zeug eigentlich gehört. Weil der - besonders durch Steuern - halt auch eigentlich was für die Gesellschaft tut..

Wenn man denn darauf Wert leg, kann man das Beispiel mit Negern in den USA (oder sonstwo) und weiteren Gruppen endlos fortsetzen (wohlgemerkt explizit nicht mit Juden; Antisemitismus hat diametral entgegen­gesetzte Gründe).

Woke Ideologen vermischen aber gesunde Xenophobie, schlechten Rassismus, und schlichte Dämlichkeit zu einer dämlichen, woken Suppe.



Die woken Idioten haben neben ihrem angeblichen Kampf gegen vollkommen falsch verstandenen "Rassismus" als zweites zentrales Thema ihnen ebenso unglaublich wichtigen Kampf gegen

2. Homophobie.

Nun ist das Problem rationaler Menschen hierbei, dass sie Sprache dazu benutzen, um miteinander zu kommunizieren.

Homophobie bedeutet, analog zur Arachnophobie[wp], eine Angst vor Schwulen.

Niemand auf diesem Planeten hat Angst vor Schwulen. Das ist somit schlicht kein existentes Problem; im Gegenteil, ein paar wenige Prozent der Menschheit liebt Schwule sogar; die bumsen dann.

Sehr weit verbreitet ist hingegen etwas, was man Homo­antipathie nennen könnte - also, dass man Schwule nicht mag. Das verursacht aber, parallel zur wortverwandten, aber irreführend bezeichneten Homöopathie, keinerlei Konsequenzen für irgendwen außer dem, der so denkt.

Wenn Du denkst, Arnika-Globuli helfen gegen Krebs, stirbst Du halt früher; wenn Du nicht mit Schwulen reden magst, stirbst Du mit einer vielleicht interessanten Unterhaltung weniger. Das ist Dein Problem; nicht das Dritter.

Wirklich problematisch wäre lediglich echter Hass auf Schwule; der korrekte Begriff hierfür wäre Mishomoie. Das geht halt nicht so prima von der Zunge, daher verwenden das die Proponenten dieser Meinung auch nicht. Zudem reden die da nicht drüber, sondern werfen Schwule von Hausdächern. Vergasen sie. Hängen sie an Baukränen auf. Oder sowas.

Im globalen Westen sind mishomoische Praktiken sowohl gesetzlich verboten wie gesellschaftlich geächtet. Von daher ist das, nochmal, genau gar kein Problem.

Das tatsächliche Problem ist hingegen die von den woken Spinnern geforderte Homophilie, die man widerspruchslos hinzunehmen habe. Ich kann mit dem FKK-Swinger-Club vom Bumssee in Sachsen auch nichts anfangen, aber die sind auf ihre sexuellen Vorlieben nicht so "stolz", dass sie dafür eine "Pride Parade" veranstalten müssen, bei der sie nackt durch eine Großstadt bumsen.

Vor allem aber lasse ich mir sicher nicht von Leuten vorschreiben, dass ich alle sexuellen Fetische prima zu finden habe außer meinem. Wir zahlen Abermilliarden Steuern für den Import junger Männer aus Bumfuckistan für die Pädos, Homos und alternden Feministinnen, aber wenn ich dann eine vorzugsweise irakische, jesidische Sexsklavin will, bin ich der Böse.

Freilich.



Der mit Abstand dümmste Kasus der woken Linken ist ihr Kampf gegen angebliche

3. Frauenfeindlichkeit.

Im Gegensatz zu den beiden ersten, verklausulierten Begriffen ist dieser nämlich Deutsch. Mögen die woken Linken freilich auch nicht, aber Deutsch ist eine sehr präzise Sprache. Ein Frauenfeind ist also jemand, der Frauen als Feinde betrachtet; analog dazu ist eine Haustür ja auch eine Tür, die in ein Haus führt.

Das perfide (oder, besser, linke) daran ist, dass zwar jeder weiß, was eine Frau ist, und auch jeder weiß, was ein Feind ist, aber hier landen wir dann beim woken Missbrauch der Sprache als solche: die neue, oberste US-Richterin wurde ja jüngst dafür bekannt, dass sie nicht definieren könne, was eine Frau ist.

Das ist aber relativ einfach: Menschen, denen das y-Chromosom fehlt. Erkennt jedes zwei­jährige Kind rein optisch.

Feind, hingegen, ist wirklich schwierig zu definieren, die modernen Definitionen sind zirkular bis tautologisch. Ich bediene mich daher bei den Gebrüdern Grimm:

Zitat: «der wolf nimmt was ihm kümmt, ist feind für wild und vieh.»

Also, auf modernem Deutsch: ein Feind ist jemand, der Dich vernichten will.

Dieser Vorwurf, Frauenfeindlichkeit, wird aber Männern gemacht. Männer wollen Frauen aber nicht vernichten. Männer wollen Frauen bumsen. Oder auch nicht; es gibt hässliche Frauen und schwule Männer.

Denen sind Frauen aber dann egal; das passende Wort wäre Gynapostropie. Das schöne an der deutschen Sprache ist, dass man auch Komposita aus Fremdwörtern machen kann, in diesem Fall bzgl. dessen, dass man mit Frauen nix zu tun haben will.

Ich wüsste nicht, inwiefern das ein gesellschaftliches Problem sein sollte. Viele prominente Frauen sagen zwar, dass sie das problematisch fänden, dass sich keine Sau für ihre dämliche Meinung oder Existenz interessiert, aber wenn man dann darauf reagiert, finden sie es noch schlimmer.

Der Prophet Mohammed hat da vor 1.500 (oder so) Jahren eine ganz praktikable, für Frauen wie Männer verständliche, Lösung vorgeschlagen: Sack drüber und ignorieren.

Im ach-so-zivilisierten Westen hingegen haben wir beklopppte Hexen, die Hashtags starten oder sonst irgendwie jemandem Flausen in den Kopf setzen, ganz individuell auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Das war, ex post, für die Entwicklung besser; ich lehne auch deswegen Kollektivismus ab. Es ist halt nur dämlich, dass wir damit aufgehört haben.

– Lollipops 4 Equality[3]

Wokeismus

Hauptartikel: Wokeismus

Woke Sprache

Eine der Lieblingswendungen in der woken Sprache ist, dass Menschen "gelesen" oder "markiert" werden. Das liest sich beispielsweise so:

Zitat: «Mittlerweile wird in rassismus­kritischen Diskursen vermehrt davon gesprochen, dass Menschen "als xy gelesen" und "als xy markiert" werden: zum Beispiel redet man von "als Schwarz gelesenen" oder "als Asiatisch markierten" Personen. Dadurch wird - ähnlich wie bei der Rassifizierung - deutlich, dass man sich nicht aneignet, wie Menschen tatsächlich sind oder sich identifizieren, sondern es auch eine gesellschaftliche "Lesart" anderer Menschen gibt. So etwas wie eine Art Interpretation aufgrund äußerlicher Merkmale.»[4]

Das ist trivial. Wir alle interpretieren. Wir alle haben bestimmte Bilder und Überzeugungen, wonach wir das, was wir vorfinden, beurteilen. Es gibt Eigenschaften, und es gibt die Bewertungen von Eigenschaften, die man wahrnimmt. Und darin sind wir übrigens auch sehr unterschiedlich, es gibt keine allgemein­gültige "gesellschaftliche Lesart": Der eine will einen Schwarzen rausschmeißen, der andere küsst ihm die Stiefel und der nächste wiederum will ihn erstmal näher kennen­lernen, bevor er sich ein Urteil bildet.

Aber Ok, der Schwarze ist also gar nicht schwarz, sondern wurde nur so "markiert". Soll heißen, ein anderer Weißer kam vorbei und hat ihn schwarz angemalt - und das obwohl Blackfacing[wp] eine ganz doll böse Sache ist. Weiße sind halt das letzte.

– Uepsilonniks[5]

Woker Friede

Der Friede in woken Gruppen ist trügerisch, weil es so einfach ist, etwas falsch zu machen. Eben noch vielversprechende Freundschaften können sehr abrupt enden und beispielswesie an US-Universitäten kann einem eine fehlende Mitgliedschaft im woken Club sehr negativ ausgelegt werden.[6]

Woke Politik

Zitat: «Milena Preradovic
Geht die FDP in dieser woken Ideologie mit auf?

Ali Utlu

Ja! Vor allem die Jungen Liberalen unterscheiden sich bei vielen Dingen gar nicht mehr von der Grüne Jugend oder den Jusos. Ich finde das eher beängstigend, weil es etwas von einem Sekten­charakter hat: "Entweder gehörst Du zu uns oder wir sind gegen Dich." Und damit arbeitet man dann auch.
Ich wurde in der FDP sehr hart angegangen von den JuLis, weil ich gegen die Queer- und Gender-Ideologie bin - aber aus anderen Gründen als sie denken - und auch die ganze Zeit die Wahl von Ataman kritisierte, auch schon im Vorfeld. [...]
Das Problem mit der FDP ist, sie denkt, Wokismus und Identitätspolitik ist der Zeitgeist, dem man hinterher rennen muss - obwohl 95 Prozent der Bevölkerung dagegen ist, wenn man ihnen mal erklärt, was das ist - und denkt, sie könnte durch diese Wokeness Stimmen aus einer Ecke bekommen, die die FDP niemals wählen würde, im Gegenteil die FDP bei jeder Gelegenheit immer als "AfDP" beschimpft, also in die rechte Ecke stellt. Und ausgerechnet dort versucht die Partei, Stimmen zu fischen. Also, diese Menschen werden die FDP nicht wählen.
Das Einzige, was die FDP erreicht, ist, die eigenen Wähler zu vergrauen, weil sie ihre Partei nicht mehr verstehen. [...]
Ich bin bei der FDP, bei den Liberalen eingetreten, ausgetreten bin ich aber aus den "Grünen".

» - punkt.PRERADOVIC[7]

Woke Nutzlosigkeit

Über "woke" (und migrantische) Nutzlosigkeit:

Ich glaub', ich steh' im Wald.

Ich hatte wegen meiner Abwesenheit einen Lagerauftrag bei der Post gestellt. Es kam auch die Auftragsbestätigung, bezahlt habe ich es auch.

Nur: Passiert ist nichts. Gar nichts. Im Zuge des Kellereinbruchs von neulich hatte ich eine Nachbarin gebeten, meinen Briefkasten zu kontrollieren, und der war voll. Nicht nur von den Briefen, die per PIN[wp] zugestellt werden, die die Post natürlich nicht zurückhalten kann, sondern auch alles andere. Und: Es wurde nach Ablauf der Lagerfrist auch nichts wieder zugestellt. Normalerweise bekommt man da Beutel, in denen die gesammelte Post ist. Nichts angekommen. Keine Ahnung, ob nun was fehlt oder sonstwo ist.

Also habe ich den Kundenservice angerufen, was da der Status ist.

Call-Center dran.

Hörbar Migrant, kein Muttersprachler, Akzent schwer einzustufen, vielleicht Inder.

Außerdem: Lausige Verbindung, ich höre ihn nur schlecht und leise. Man spricht da automatisch etwas lauter, auch wenn es vielleicht nicht notwendig ist, weil man ja nicht weiß, ob es in die andere Richtung genauso geht. [...]

So jetzt ungefähr aus dem Gedächtnis:

Erklärt mir lang und breit, dass er da jetzt gar nichts machen kann. Er nimmt das auf, und dann wird man sich bei mir melden, wo ich die Post abholen kann.

Ich sage, dass ich die Post nicht abholen kann, weil ich ab sofort wieder im Ausland bin. Und dass sie mir den Status über den Verbleib bitte per E-Mail oder telefonisch mitteilen sollen, weil mir das ja überhaupt nichts nutzt, wenn sie mir einen Brief in den Briefkasten legen.

Das gehe alles nicht, das könne er alles nicht machen. Eigentlich kann er gar nichts. Außer es aufzunehmen, aber das aufzunehmen, was ich sage, dass ich nämlich im Ausland bin und das weder abholen, noch einen in den Briefkasten gelegten Brief lesen kann, das gehe auch nicht. Und dass man Lageraufträge erstellt, weil man abwesend ist, der Zusammenhang erschließt sich für ihn auch nicht. Als ob man die stelle, wenn man zuhause ist.

Er will das ums Verrecken nicht kapieren, wo das Problem ist, und partout mit der Sache eigentlich nichts zu tun haben.

Und fängt dann damit an, dass wenn ich das nicht will, er das auch nicht aufnehmen werde. Doch sage, ich, natürlich will ich, dass er es aufnimmt, aber natürlich so, dass es mir etwas nutzt und die Sache nicht noch schlimmer macht. Denn ich wüsste gerne mal, ob der Lagerauftrag nun gar nicht ausgeführt wurde, oder ob sie da noch Post an mich haben, die nicht zugestellt wurde.

Das kann er nicht.

Ich komme mir langsam vor, wie bei so einer Telefonversion von "Versteckte Kamera"[wp], nur dass ich ja den und nicht der mich angerufen hat.

Als ob der Kerl mich durch konsequentes Ignorieren dessen, was ich sage, und permanent stoisches monotones Langsamreden provozieren und auf die Palme bringen will. Ich habe zwischendurch sogar überlegt, ob der überhaupt echt ist oder ich da mit irgendeinem dämlichen Eliza-KI-Programm[wp] rede.

Und dann fing der an, mich zu belehren.

Er sei ja nur die Erfassung, er könne ja persönlich überhaupt nichts dafür. Und ich solle ihn nicht so anschreien. (Was ich bis dahin nicht getan habe, sondern ich habe laut geredet, weil die Verbindung so schlecht war und ich den Eindruck hatte, dass der mich nicht richtig hört oder versteht.)

Da wurde ich dann doch sauer. Weil ich ja kein Privatgespräch mit ihm führe und ihn zum Spaß und Plaudern anrufe, sondern weil das die Telefon­nummer sei, die als verantwortlich angegeben werde.

Und dann ging da so ein political correctness-Geblubber los. "Wir sind Menschen wie Sie", und sie könnte nichts dafür, und "Sie haben das Recht, mich nicht anzuschreien!"

Überhaupt nicht mehr (oder eigentlich von vornherein nicht) in der Lage, das Problem zu erfassen, seine Aufgabe zu lösen. Der sitzt nur da, um für nichts etwas zu können, mit nichts etwas zu tun zu haben, nichts tun zu können und Leuten zu erklären, dass er ein Mensch wie andere sei und man ihn nicht anzuschreien habe.

Dann sagte ich, dass er mich mit denen verbinden solle, die ich dafür anschreien kann, die dafür verantwortlich sind.

Das könne er nicht.

Dann möchte ich seinen Vorgesetzen sprechen.

Das könne er nicht.

Was können Sie denn überhaupt?

Er kann die Sache aufnehmen.

Ja, aber Sie sagten doch, dass Sie meine E-Mail-Adresse auch nicht aufnehmen können.

Aber daran habe er ja keine Schuld. Er habe damit ja nichts zu tun. Er hat mit alledem nichts zu tun.

Moment mal, sagte ich, Sie bekommen doch Geld. Sie werden doch dafür bezahlt, damit etwas zu tun zu haben. Das ist doch Ihre Aufgabe!

Seine Antwort: Wenn ich mein Geld zurück möchte, könne er veranlassen, dass die Gebühr erstattet werde.

Ich möchte aber meine Post zurück!

Das könne er nicht.

Und dann fing der wieder mit seinen Belehrungen an, so in die Richtung Code of Conduct, wie man mit ihm zu sprechen habe, und das ging so ein paarmal, und dann wurde ich wirklich laut, und habe ihm auch gesagt, dass ich das als Unverschämtheit betrachte und mir seine Belehrungen (die auf mich auch noch äußerst herablassend wirkten) verbitte, weil ich hier eine Vertrags­erfüllung will und mir keine Belehrungen anhören muss.

Und dann hat es mir gereicht, dann habe ich aufgelegt.

Komplett nutzlos, desinteressiert, glaubt gar nichts mit dem Laden zu tun zu haben, aber natürlich politisch hochgepumpt, ganz eindeutig auf Wokeness gebürstet. Und die Post ist nicht (mehr) in der Lage, einen Postlager­auftrag auszuführen, ist nicht mehr in der Lage, einsatz­taugliches Personal aufzutreiben.

Und genau dasselbe habe ich auf einer Mailingliste mitgelesen, wo ich mich auf einem Software-Bug abonniert habe, um mitzulesen. Anwender beklagen sich, dass etwas nicht ordentlich funktioniert und verbessert werden müsste, begründen das auch, und die Developer sind völlig wahrnehmungs­resistent, schwafeln nur noch davon, dass man ihnen gegenüber diesen Ton nicht anschlage dürfe, Code of Conduct, blablabla, und dass sie Respekt für sich verlangten, sind aber selbst nicht bereit, anderen Respekt entgegen­zu­bringen, sich das Problem anzuhören oder einfach mal einzusehen, dass man anderen Software nicht aufzwingen darf (was in diesem Fall passiert war), solange sie halbgar ist und noch Macken hat.

Das ist ein Syndrom, das ich schon öfters beobachtet habe, dass Leute formal irgendeine Aufgabe habe, oft sogar dafür angestellt sind und bezahlt werden, und überhaupt nicht bereit oder in der Lage sind, diese Aufgabe auszuführen oder sie überhaupt als ihre Aufgabe zu akzeptieren. Mal einzusehen, dass sie der gegenüber dem Kunden benannte Ansprech­partner der Post sind. Als würden die da nur für ihre Privatangelegenheit sitzen, als hätte ich ihn nach Feierabend zuhause angerufen.

Und so kann man sehen, wie unsere Gesellschaft zerfällt.

Die Leute wollen bezahlt werden, sie arbeiten aber nichts mehr dafür, sondern sitzen nur noch da und wollen "respektiert" werden, sind aber selbst nicht bereit, andere insoweit zu respektieren, dass sie einsehen, dass ein Bug-Ticketsystem oder eine Kunden-Hotline dazu da sind, Probleme vorzutragen und sie zu lösen, und nicht, nett miteinander zu plaudern, Kaffee zu trinken und sich möglichst wenig zu stören.

Ich finde das ganz, ganz fürchterlich, was da im Moment abläuft, wie immer mehr so woke-dysfunktioal wird. Es nur noch darum geht, dass man kein Problem mehr ansprechen darf, weil erstens alles nur noch um den Tonfall geht und sich zweitens jeder persönlich angesprochen fühlt, weil er nicht mehr einsieht, dass er da an einem Arbeitsplatz ist und für seinen Arbeitgeber arbeitet, sondern nur glaubt, dass das ein ihm zur Verfügung gestelltes Wohlfühl­wohnzimmer ist.

Der Mann war mental nicht in der Lage zu kapieren, dass ich wissen will, a) was mit meinem Postlager­auftrag ist und b) wo meine Post geblieben ist, und c) er persönlich mir völlig egal ist, mich überhaupt nicht interessiert. Der sitzt nur da, in einem Call-Center, um sich von jedem, der anruft, persönlich beleidigt zu fühlen, weil er nicht mehr kapiert, dass er da einen Job für eine Firma ausführt. Als ob der so eine Telefon­belehrungs­stelle betreiben würde.

Und ich habe langsam den Verdacht, dass es diesen Lagerservice eigentlich gar nicht mehr gibt, dass man nur vergessen hat, die Software auf der Webseite abzuschalten, die diese Dienste noch anbietet und die Gebühr kassiert. Denn vor einigen Wochen hatte ich da schon die Frage gehabt, ob man am Datum was ändern kann, und da war es schon unmöglich, irgendjemanden zu erreichen, der zuständig ist. Alle erklären immer nur, dass sie da nichts damit zu tun haben.

Die Deutsche Post versinkt da auch immer mehr in dieser Mischung aus Fachkräftemangel und Woke-Wahnsinn. Kann man alles abhaken.

Kennt Ihr den Film Idiocracy?

– Hadmut Danisch[8]

Kritik

  • "Männer kritisieren, ist woke."
  • "Frauen kritisieren, ist toxisch und Frauenhass." - Felix Behnke[9]

Einzelnachweise

  1. Buddha (aus dem Sanskrit, wörtlich: "der Erwachte") bezeichnet im Buddhismus[wp] einen Menschen, der Bodhi (wörtlich: "Erwachen") erfahren hat, und ist der Ehrenname des indischen Religions­stifters Siddhartha Gautama[wp], dessen Lehre die Weltreligion des Buddhismus begründet.
  2. Arne Hoffmann: Tipps, wie man sich der woken Cancel Culture widersetzen kann (Teil 1 von 2), Genderama am 6. Februar 2021
  3. Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Lollipops 4 Equality am 29.-31. Mai 2022
  4. Franziska Setare Koohestani: Wie man Menschen mit Migrationshintergrund richtig bezeichnet, jetzt am 1. Juni 2021
  5. Wokesprech: "gelesen als", Uepsilonniks am 12. Juni 2021
  6. Die woke Welle, Alles Evolution am 5. Oktober 2020 (Das Experiment (in "Die Welle") zeigt allmählich totalitäre Züge, da eine Mitgliedschaft in der Welle, die sich längst über die Geschichtsklasse hinweg ausgebreitet hat, an der Schule immer mehr zum unhinterfragten Zwang wird.)
  7. "Identitätspolitik ist Rassismus" - mit Ali Utlu, punkt.PRERADOVIC 13. Juli 2022, 10:04-11:42 Min.
  8. Hadmut Danisch: Die Deutsche Post, Ansichten eines Informatikers am 15. Dezember 2022
  9. Ein YouTube-Kommentar von August 2020

Querverweise

Netzverweise

  • Youtube-link-icon.svg Die woke Zeugin - Ein Polizist am Limit - Browser-Ballett (1. Dezember 2022) (Länge: 2:14 Min.)
  • Niels Kruse: "Woke-sein ist ein Problem": Demokraten gehen auf Distanz zu den Linken in der Partei, Der Stern am 12. Juli 2021
    "Woke" heißt soviel wie wachsam, erwacht, aufmerksam und ist eine Weiter­entwicklung von "politisch korrekt". Menschen, die "woke" sind, gendern und prangern Rassismus an, sie fordern Quoten für Minderheiten und sensible Sprache. Im Grunde führen sie nur eine Art Kampf für mehr Gerechtigkeit und weniger Diskriminierung. Doch ihr Selbstverständnis und die Wahl der Waffen stoßen zunehmend auf Kritik, selbst bei Linken und Linksliberalen.
    Doch ihr Selbstverständnis und die Wahl der Waffen stoßen zunehmend auf Kritik, selbst bei Linken und Linksliberalen. Sie spotten über kapriziöse, ultra­sensible Moralisten, die mit rigiden Sprachvorschriften und Tabus ihre Weltsicht durchsetzen wollen und Andersdenkende mundtot machen. Stichwort: "Cancel Culture". Selbst Barack Obama fühlte sich vor einigen Jahren bemüßigt, den Amerikanern zuzurufen: "Seid nicht zu woke." Adressaten waren genau genommen seine eigenen Amerikaner, die Demokraten, deren linker Flügel zur Speerspitze der Gerechtigkeits­kämpfer gehört. Obwohl der Begriff "woke" langsam wieder aus der Mode kommt, werben nun einige demokratische Politiker damit, "anti-woke" Politik machen zu wollen.